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Kulmbach

24 Stunden von Bayern: grandioses Finale in Kulmbach

In der Bierstadt und im angrenzenden Frankenwald ist das letzte Wanderkultevent "24 Stunden von Bayern" über die Bühne gegangen. Die Veranstalter haben ihr Ziel erreicht - und die mehr als 600 Wanderer auch.



24 Stunden von Bayern
  Foto: Werner Reißaus

Kulmbach - Seit zehn Jahren bietet die Bayern Tourismus Marketing GmbH aus München das Wanderkultevent "24 Stunden von Bayern - mit allen Sinnen" an - und das mit großem Erfolg. Im kleinen Jubiläumsjahr war am Samstag die Region um die Stadt und den Landkreis Kulmbach Ausgangspunkt und Ziel einer knapp 80 Kilometer langen Wanderroute mit einem mittelschweren Schwierigkeitsgrad. Es war zugleich ein grandioses Finale, denn es war das letzte Wanderkultevent.

Der Frankenwald hat nach 2011 mit Bad Steben jetzt zum zweiten Mal nicht ohne Grund den Zuschlag als Ausrichterregion erhalten und an diesem Wochenende gingen weit über 600 Wanderfreunde - die 444 Startplätze waren seit Langem ausverkauft - aus insgesamt elf Nationen auf erlebnisreiche Wanderrouten rund um Kulmbach.

17.06.2018 - 24 Stunden von Bayern - Foto: Werner Reißaus

24 Stunden von Bayern
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Pünktlich um 8 Uhr schickte Oberbürgermeister Henry Schramm die Wanderfreunde im Grünzug auf Wanderschaft, vorneweg die Stadtkapelle unter der Leitung von Harald Streit. Nicht weniger als 30 Erlebnis- und Verpflegungspunkte waren eingebaut. Der Tourismus- und Veranstaltungsbetrieb der Stadt hatte mit rund 200 Akteuren an der Strecke viele Überraschungen und Aktionen parat.

Prokuristin Barbara Radomski und Claudia Hinnerkopf, die für die Leitung der Kommunikation der Bayern Tourismus Marketing GmbH zuständig ist, waren vom letzten Event nochmals begeistert. Claudia Hinnerkopf: "Wir hatten entschieden, dass unter den Bewerbern Kulmbach einfach am besten war. Zum einen wegen der Infrastruktur und zweitens wird der Wandergedanke hier in der Region auch richtig gelebt."

Warum der Wander-Marathon nach zehn Jahren trotz erfolgreicher Arbeit ein Ende hat, begründete Radomski damit: "Wir hatten vor zehn Jahren den Wunsch, dass wir das Wandern wieder sexy machen, also wieder für eine jüngere Zielgruppe etablieren. Es war ein Bombenerfolg und hat in der Zwischenzeit so viele Veranstaltungen nach sich gezogen wie den Frankenwald-Marathon oder die 24 Stunden Trophy im Allgäu. Es war unser Wunsch, dass das Wandern wieder in die Mittelgebirge kommt. Und es ist gelungen. Deshalb wollen wir uns jetzt hier zurückziehen und neue Impulse auf anderen Gebieten setzen."

Die insgesamt 80 Kilometer lange Strecke führte unter anderem durch die malerische Altstadt hinauf zur Plassenburg, durch das Tal des Weißen Mains bis nach Trebgast und über den Rehberg zurück nach Kulmbach, wo zum Abendessen in die Dr.-Stammberger-Halle eingeladen war. Die Nachtstrecke führte flussaufwärts am Main und unterhalb der Fölschnitzer Höhe durch Kauerndorf zur Mühlleite, wo am Keltenkreuz der ideale Platz für das Warten auf den Sonnenuntergang war. Weiter ging es dann zu den Dreibrunnen-Quellen und über Metzdorf wurde die geschichtsträchtige Schwedenschanze erreicht, bevor es hoch zum Patersberg und seinem Turm ging. Vorbei an der Burg Wernstein und durch das Schwarzholz wurde im Morgengrauen das Mainufer und entlang der Mainauen die Dr.-Stammberger-Halle erreicht. Zwischendrin konnte die 5,1 Kilometer lange Mondscheinstrecke bei Oberpurbach bewältigt werden, die einen herrlichen Plassenburg-Blick bot.

Oberbürgermeister Henry Schramm freute sich, dass die Stadt das Wanderkultevent am ausrichten konnte: "Natürlich ist das eine Riesenveranstaltung für uns, aber wir haben ja schon den Frankenwald-Marathon ausgerichtet. Ich denke, unsere Leute haben das ganz gut gemacht. Was besonders begeistert hat, war der Andrang von Vereinen und Verbänden aus der Region, die mitmachen wollten, um sich darzustellen. Wir freuen uns, dass wir das Wanderkultevent in diesem Jahr zum letzten Mal ausrichten durften."

Das Wandern peppiger zu präsentieren, hält auch Landrat Klaus Söllner für eine gute Idee: "Wenn man die rund 600 Wanderfreude sieht, die hier dabei sind, dann wird deutlich, dass mit diesem Event ein ganz anderes Publikum angesprochen wird als die Seniorenwanderer. Die Stadt und der Tourismus- & Veranstaltungsservice der Stadt haben das großartig gemacht. Wir müssen im Frankenwald solche Events pflegen, weil damit eine Aufmerksamkeit mit überregionaler Resonanz geschaffen wird. Viele sind möglicherweise das erste Mal hier. Und die Hälfte der Starter hat hier in Kulmbach übernachtet."

Außer ein paar Blasen an den Füßen gab es bei dem Event im Kulmbacher Land keine Schäden, dafür aber jede Menge begeisterter Gesichter. Organisatorin Claudia Hinnerkopf stellte - auch angesichts des Wetters - fest: "Es hätte nicht besser laufen können."

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Werner Reißaus
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Veröffentlicht am:
17. 06. 2018
16:56 Uhr

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Werner Reißaus

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17. 06. 2018
16:56 Uhr



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