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Kulmbach

Caspar-Vischer-Gymnasium bekommt einen Aufzug

Die Anlage wird noch in diesem Jahr errichtet und soll einen Beitrag zur Barrierefreiheit leisten. Die Kosten belaufen sich auf rund 250 000 Euro. Der Kreistag hat zugestimmt.



Baustellentermin am CVG: Architekt Helmut Zink (links) erläutert die behindertengerechte Aufzugsanlage. Von rechts Landrat Klaus Peter Söllner und Schulleiterin Ulrike Endres. Foto: Werner Reißaus
Baustellentermin am CVG: Architekt Helmut Zink (links) erläutert die behindertengerechte Aufzugsanlage. Von rechts Landrat Klaus Peter Söllner und Schulleiterin Ulrike Endres. Foto: Werner Reißaus  

Kulmbach - Die Arbeiten zur Errichtung eines behindertengerechten Aufzuges am Caspar-Vischer-Gymnasiums gehen in die Endphase. Mit der Maßnahme trägt der Landkreis einer Forderung der bayerischen Bauordnung Rechnung, nach der öffentliche Gebäude künftig barrierefrei sein sollen. Auch in einem Leitfaden des Innenministeriums "Bayern barrierefrei 2023" wurde darauf hingewiesen, hinzu kommen vermehrt Anfragen aus der Schulfamilie.

Deshalb hat der Bauausschuss des Kulmbacher Kreistages nun beschlossen, noch in diesem Jahr eine Aufzugsanlage zu errichten. Für die Maßnahme wurde bei der Regierung von Oberfranken eine Förderung beantragt. Die hat auch eine Förderung in Aussicht gestellt.

Der vorgesehene Standort der Aufzugsanlage in der Schnittstelle zwischen dem Altbau (Atrium) von 1968 und der Erweiterung von 1982 hat sich aus zwei Gesichtspunkten als besonders geeignet erwiesen: Erstens kann der Aufzug als Anbau vergleichsweise einfach und mit geringeren Kosten realisiert werden, ohne dass umfassende Eingriffe innerhalb des Bestandsgebäudes erfolgen müssen.

Zweitens können von hier aus Schüler, Lehrer und sonstige Besucher alle drei Ebenen der Schule (Unter-, Erd- und Obergeschoss) erreichen, da das Gebäude bis einschließlich dem 1. Untergeschoss freisteht. Der Rohbau wurde aus Betonfertigteilen errichtet und die Fassaden werden mit Faserzementplatten - wie an der Zweifach-Sporthalle - verkleidet.

Mitte August 2019 wurde mit den Arbeiten begonnen und die Fertigstellung ist für Ende November dieses Jahres geplant. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 250 000 Euro. Die Planung der Aufzugsanlage lag beim Architekturbüro Schäfer + Zink, Kulmbach. Für die Statik war das Ing.-Büro Hartnack, Kulmbach, und die Baugrunduntersuchung Geoconsult Nordbayern, Kulmbach, zuständig.

Die Baumeisterarbeiten wurden der Firma Lindner-Bau, Spitzeichen/Ködnitz, übertragen. Die Dachabdichtung nimmt die Firma Eber, Kulmbach, vor. Für Fassade und Gerüst ist die Firma Bär, Kulmbach, zuständig und den Aufzug hat die Firma Schmitt + Sohn, Augsburg, eingebaut.

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Werner Reißaus
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Veröffentlicht am:
02. 10. 2019
16:48 Uhr

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Werner Reißaus

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Veröffentlicht am:
02. 10. 2019
16:48 Uhr



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