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Kulmbach

Ein Dankeschön aus dem alten Wahlkreis

Günter Verheugen trägt sich ins Goldene Buch der Stadt Kupferberg ein. Dabei gibt es viel Lob für den ehemaligen Kulmbacher Bundestagsabgeordneten.



Der frühere Staatsminister Günter Verheugen trägt sich ins Goldene Buch der Stadt Kupferberg ein. Im Bild (sitzend von links) Landrat Kaus Peter Söllner, Günter Verheugen, Bürgermeister Alfred Kolenda und Landtagsabgeordnete Inge Aures. Dahinter der Stadtrat der Stadt Kupferberg und Altbürgermeister Rudi Matysiak.Foto: Werner Reißaus
Der frühere Staatsminister Günter Verheugen trägt sich ins Goldene Buch der Stadt Kupferberg ein. Im Bild (sitzend von links) Landrat Kaus Peter Söllner, Günter Verheugen, Bürgermeister Alfred Kolenda und Landtagsabgeordnete Inge Aures. Dahinter der Stadtrat der Stadt Kupferberg und Altbürgermeister Rudi Matysiak.Foto: Werner Reißaus  

Kupferberg - Den Besuch von Staatsminister a.D. Günter Verheugen bei der 100-Jahr-Feier des SPD-Ortsvereins Kupferberg nahm die Stadt Kupferberg zum Anlass, den früheren SPD-Bundestagsabgeordneten des Wahlkreises Kulmbach zu bitten, sich am Freitagabend in das Goldene Buch der Stadt einzutragen. Bürgermeister Alfred Kolenda begrüßte dazu auch den nahezu komplett vertretenen Stadtrat, Landtagsabgeordnete Inge Aures, Landrat Klaus Peter Söllner und Altbürgermeister Rudi Matysiak.

Das Stadtoberhaupt verwies darauf, dass Günter Verheugen als Bundestagsabgeordneter von 1982 bis 1998 für den Kulmbacher Wahlkreis zuständig war: "Soweit ich das mitbekommen habe, waren Sie immer ein Freund das Landkreises Kulmbach. Aber auch in unserer Stadt Kupferberg haben sie viel Bleibendes hinterlassen. Ihren Einsatz für unsere Heimat haben wir immer geschätzt. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken und freuen uns, dass Sie wieder mal unsere Stadt besuchen."

Für Landrat Klaus Peter Söllner war es eine Selbstverständlichkeit, dass er beim Eintrag in das Goldene Buch vom früheren Staatsminister des Auswärtigen Amtes dabei ist: "Günter Verheugen war ein Mann, der über 16 Jahre für unseren Bundestagswahlkreis Verantwortung getragen hat, der für mich damals als ganz jungen Landrat immer ansprechbar gewesen ist, der für unseren Landkreis Kulmbach immer ein offenes Herz und vor allem ein Auge hatte, was zu tun ist. Das war damals in den 90-iger-Jahren keine einfache Zeit und ich denke, dass Günter Verheugen in jener Zeit für seinen Wahlkreis einstand, wenngleich er natürlich bundesweite Reputation genoss und in vielfältiger Weise überörtlich tätig gewesen ist."

Die Periode danach war für Landrat Klaus Peter Söllner fast noch beeindruckender und er bezeichnete Günter Verheugen auch als eine große Persönlichkeit Europas: "Ich habe viele Reden in jener Zeit von Ihnen gehört, auch als amtierender Kommissar der Europäischen Union vor einem großen Auditorium in der Sparkasse. Sie hatten damals schon im Grunde prophetische Qualitäten und ein flammendes Plädoyer für Europa gehalten. Und jetzt in den Tagen vor den Wahlen zum Europaparlament kann man es durchaus sagen, Europa ist für uns lebensnotwendig, auch für uns Deutsche, das wird bei uns häufig verkannt."

Inge Aures stellte zu Günter Verheugen fest: "Das ist für uns auch eine sehr, sehr große Ehre und ich habe den Faden zu ihm auch in den letzten 20 Jahren nie abreißen lassen und ihn immer an unsere Heimat angebunden. Mit dem Eintrag in das Goldene Buch wird auch die Verbundenheit von Günter Verheugen mit seinem früheren Wahlkreis dokumentiert."

Günter Verheugen zeigte sich nach seinem Eintrag in das Goldene Buch der Stadt Kupferberg sehr bewegt: "Ich bin sehr dankbar für diese Eintragung und auch für die freundlichen Worte, die Sie für mich gefunden haben. Ich musste mich damals nicht verstellen, als ich gesagt habe, ich fühle mich in dem Wahlkreis wohl und hatte in Kulmbach eine neue, zweite Heimat gefunden, das stimmt. Am Anfang war es ein großes Experiment, denn da kam ein Rheinländer, noch dazu in eine Gegend, die er gar nicht kannte."

Rückblickend stellte Verheugen fest: "Wir sind wirklich miteinander warm geworden. Und wenn ich über ein politisches Leben zurückdenke, dann sehe ich drei Etappen. Die erste Etappe, das war die liberale mit dem großen Knalleffekt 1982, dann kam die Kulmbacher Etappe. Und ohne die 16 Jahre in Kulmbach wäre das, was ich in Europa mit der dritten Etappe gemacht habe, nicht möglich gewesen. Ohne Kulmbach hätte ich diese Position in der deutschen Politik nicht erreichen können."

Autor

Werner Reißaus
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Veröffentlicht am:
12. 05. 2019
17:36 Uhr

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Werner Reißaus

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12. 05. 2019
17:36 Uhr



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