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Kulmbach

Kulmbachs "Salzkontor" hat erweitert

Die Spedition Schott rüstet für die Zukunft. Sie hat eine neue Streusalzhalle eingeweiht. Sie fasst 35 000 Tonnen.



Investition in die Zukunft: Das Unternehmerehepaar Heinz und Inge Schott (Fünfter und Dritte von links) freuten sich über die Segnung der Halle durch Monsignore Professor Dr. Dr. Rüdiger Feulner (Vierter von links). Glückwünsche übermittelten auch (von links), der geschäftsleitende Beamte der Stadt Kulmbach, Simon Ries, Bezirkstagspräsident und Oberbürgermeister Henry Schramm, (von rechts) Petra und Harald Fleischmann von Holzbau Fleischmann, Matthias Lindner und Nicole Süss von Lindner Bau, Jürgen Brinkmann, Landrat Klaus Peter Söllner und der Geschäftsführer der Schott Spedition, Harald Rhein (Fünfter von links).	Foto: Gabriele Fölsche
Investition in die Zukunft: Das Unternehmerehepaar Heinz und Inge Schott (Fünfter und Dritte von links) freuten sich über die Segnung der Halle durch Monsignore Professor Dr. Dr. Rüdiger Feulner (Vierter von links). Glückwünsche übermittelten auch (von links), der geschäftsleitende Beamte der Stadt Kulmbach, Simon Ries, Bezirkstagspräsident und Oberbürgermeister Henry Schramm, (von rechts) Petra und Harald Fleischmann von Holzbau Fleischmann, Matthias Lindner und Nicole Süss von Lindner Bau, Jürgen Brinkmann, Landrat Klaus Peter Söllner und der Geschäftsführer der Schott Spedition, Harald Rhein (Fünfter von links). Foto: Gabriele Fölsche  

Kulmbach - Auf ihrem Betriebsgelände an der Hofer Straße hat die Spedition Schott am Montag eine 63 mal 43 Meter großen Halle eingeweiht. Firmeninhaber Heinz Schott sagte: "Mit diesem Projekt besteht für die gesamte nordostbayerische Region eine Liefersicherheit mit Streusalz und somit die Gewährleistung eines hervorragenden Winterdienstes. Damit leisten wir in den Wintermonaten einen Beitrag für die Verkehrssicherheit."

Schott zeigte sich überzeugt davon, dass der Speditionsstandort Kulmbach für den nordostbayerischen Raum strategisch gut gelegen sei. "Damit haben die Kunden der öffentlichen Hand einen erheblichen Vorteil bei der zeit- und mengengerechten Verteilung der eingelagerten Ware." Der Inhaber betonte auch, dass die Firmenphilosophie von Schott seit Jahrzehnten an dem Ziel ausgerichtet sei, einen Beitrag zur Verkehrssicherheit zu leisten. "Danach wurde unser Investitionsplan ausgerichtet. Mit der neuen Halle 4 können wir unseren bestehenden, aber auch künftigen Kunden gewährleisten, dass die zuverlässige und wirtschaftliche Versorgung mit Streusalz gesichert ist." In diesem Zusammenhang bedankte sich Heinz Schott für die ausgezeichnete Kooperation der Autobahndirektion Nordbayern, der einlagernden Straßenbauämter und den Landkreisen und Kommunen.

So entstand in nur vier Monaten eine Lagerhalle aus Holz, die von den Firmen Holzbau Fleischmann, Kulmbach, und Lindner-Bau aus Spitzeichen umgesetzt wurde. "Sie haben meine Gedanken und Aufzeichnungen für diese neue 35 000 Tonnen fassende Lagerhalle nach meinen Vorstellungen umgesetzt. Zusammen mit ihren tüchtigen Mitarbeitern haben sie in kurzer Zeit eine perfekte und großartige Leistung vollbracht", lobte Heinz Schott die Baufirmen.

So wurden für das Bauwerk alleine 1000 Kubikmeter Holz sowie Beton und Stahl verarbeitet. Heinz Schott lobte aber auch die gute Zusammenarbeit zwischen dem Landkreis und der Stadt Kulmbach: "Wir als Spedition können immer auf ihre Unterstützung hoffen, wenn es gilt mit baulichen Erweiterungen auch Arbeitsplätze zu schaffen."

Bezirkstagspräsident und Oberbürgermeister Henry Schramm stellte an Heinz Schott gewandt fest: "Es ist erstaunlich, mit welchem Elan und welcher Tatkraft Sie neue Projekte angehen und die Weichen strategisch auf Zukunft stellen." Schramm sagte auch, dass die Kommunen der Region nun die Sicherheit hätten, mit Streusalz beliefert zu werden. "Und auch wenn es bei uns in Stadt und Landkreis während strengen Wintern mal knapp wurde, hatte Ihre Firma immer noch ein paar Tonnen Streusalz übrig." Schramm stellte aber nicht nur die unternehmerische Leistung der Familie heraus, sondern auch deren soziales Engagement.

Dem schloss sich Landrat Klaus Peter Söllner an: "Die Familie Schott ist immer bodenständig geblieben." Überrascht war Söllner über die Größe der neuen Halle. "Sie haben in die Zukunft investiert", sagte der Redner. "Mit der Kooperation der Firma Schott mit der Staatsbauverwaltung wird die gesamte Region von dieser Konzeption profitieren. Damit können die Kommunen den Unbilden des Wetters ins Auge sehen", sagte Söllner. Der Segnung des Gebäudes legte Monsignore Professor Dr. Dr. Rüdiger Feulner das Evangelium nach Matthäus zugrunde, in dem es heißt: "Jeder, der diese meine Worte hört und danach handelt, ist wie ein kluger Mann, der sein Haus auf Fels baute." Zum Abschluss der Feierstunde wurde symbolisch die erste Lkw-Ladung Streusalz abgekippt und eingelagert.

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Gabriele Fölsche
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Veröffentlicht am:
14. 08. 2019
17:46 Uhr

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Autor

Gabriele Fölsche

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Veröffentlicht am:
14. 08. 2019
17:46 Uhr



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