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Kulmbach

Stocker führt die Unabhängigen Wähler

Die UKW hat sich an der Spitze neu aufgestellt. Der neue Vorsitzende will noch mehr Bürger für die kommunalpolitische Arbeit in der Stadt begeistern



Ein neues Vorstandsteam haben die Unabhängigen Kupferberger Wähler (UKW). Im Bild von (links) Stefan Kollerer, Bernd Weich, Bernd Stocker, Michael Kolenda, Michaela Stapf, Simone Pensel-Webersinke, Jan-Erik Wich, Ilona Blinninger, Werner Stapf, Ingrid Michel, Waltraud Hohenreuther, Dietmar Karger, Fred Jansch, Bürgermeister Alfred Kolenda und Harald Michel.	Foto: Klaus-Peter Wulf
Ein neues Vorstandsteam haben die Unabhängigen Kupferberger Wähler (UKW). Im Bild von (links) Stefan Kollerer, Bernd Weich, Bernd Stocker, Michael Kolenda, Michaela Stapf, Simone Pensel-Webersinke, Jan-Erik Wich, Ilona Blinninger, Werner Stapf, Ingrid Michel, Waltraud Hohenreuther, Dietmar Karger, Fred Jansch, Bürgermeister Alfred Kolenda und Harald Michel. Foto: Klaus-Peter Wulf  

Kupferberg - Eine neue Vorstandstiege haben seit der Mitgliederversammlung die Unabhängigen Kupferberger Wähler (UKW). Bernd Stocker wurde von den Mitgliedern einstimmig zum Vorsitzenden gewählt. Ihm zur Seite stehen Ilona Blinninger und Dietmar Karger als gleichberechtigte stellvertretende Vorsitzende. Fred Jansch wurde in seinem Amt als Schatzmeister bestätigt. Werner Stapf kümmert sich um die schriftlichen Angelegenheiten. Waltraud Hohenreuther, Simone Pensel-Webersinke, Michaela Stapf, Alfred Kolenda, Michael Kolenda, Harald Michel, Bernd Weich und Jan-Erik Wich arbeiten im Beirat mit. Ingrid Michel und Stefan Kollerer übernehmen die jährliche Kassenprüfung.

Zu Beginn der Mitgliederversammlung bedankte sich Interimsvorsitzender Werner Stapf im Namen aller Mitglieder bei seinem Vorgänger Harald Michel für seine langjährige Arbeit als Vorsitzender der UKW und als Stadtrat. Harald Michel habe den Verein bis zu seinem gesundheitsbedingten Rücktritt insgesamt zehn Jahre mit Engagement und Weitblick geführt. Als Stadtrat sei er ein wichtiger Motor für die positive Entwicklung der Bergbaustadt gewesen, so Stapf. Michel wird weiterhin im Verein als Berater und aktiver Unterstützer mitarbeiten.

Anschließend berichtete Werner Stapf im Namen des Vorstandes über die Aktivitäten der UKW e.V. in den vergangenen drei Jahren. Das alljährlich am 3. Oktober organisierte Drachenfest der UKW hat sich etabliert. Die jeweils am 6. Dezember im Anschluss an einen kindgerechten ökumenischen Gottesdienst organisierte Nikolausfeier im Außenbereich des Hospitalgebäudes ist ebenfalls fester Bestandteil im Kupferberger Terminkalender und soll in diesem Jahr in enger Zusammenarbeit mit der Kindertagesstätte geplant und durchgeführt werden.

Das UKW-Sommerfest und die Weihnachtsmarktfahrt sind weitere Aktionen, die sich im Kupferberger Veranstaltungskalender fest etabliert haben. Das im Herbst 2017 organisierte Konzert mit Wolfgang Buck war eine erfolgreiche Kulturveranstaltung. Zukünftig möchte die UKW in unregelmäßigen Abständen ähnliche Veranstaltungen in Kupferberg anbieten.

Zweiter Bürgermeister Werner Stapf gab im Anschluss einen Überblick über die kommunalpolitische Arbeit der UKW in den vergangenen drei Jahren. "Das Highlight für unseren Verein war die Wahl von Alfred Kolenda zum ersten Bürgermeister der Stadt Kupferberg im Januar 2016. Wir stellen im Moment den ersten und den stellvertretenden Bürgermeister sowie weitere drei Stadträte. Mit dieser starken Fraktion gestalten wir maßgeblich die erfolgreiche Zukunft unserer Stadt. Die konstruktive Zusammenarbeit aller Stadträte über Fraktionsgrenzen hinweg ist die Basis für die positive Entwicklung unserer Stadt."

Der beständige Abbau der Verschuldung, die langfristige und sichere Wasserversorgung, das Baugebiet Sonnenhang III, die energetische Sanierung des Rathauses, der Trägerwechsel der Kindertagesstätte, die Planung des Ausbaus der alten Schule zum Vereins- und Kulturzentrum mit integrierter Tagespflege, die Freiflächen-Photovoltaikanlage und das Heizungsprojekt im Bauhof der Stadt sind nach Stapfs Worten das Ergebnis konstruktiver Diskussionen und aktiver Umsetzungsarbeit der Stadträte. "Die beiden letztgenannten Projekte zur Nutzung regenerativer Energien zeigen deutlich, dass die Stadt Kupferberg neue, zukunftsorientierte Wege beschreitet und die Erreichung Klimaziele der Bundesregierung aktiv unterstützt", sagte Stapf.

Der folgende Rechenschaftsbericht des Schatzmeisters Fred Jansch zeigte, dass sich die Finanzen des Vereins weiterhin positiv entwickeln.

Bernd Stocker ging im Anschluss auf die in den nächsten Jahren anstehenden Herausforderungen für die Stadt Kupferberg und die UKW ein. "Unsere zentrale Aufgabe ist es, Kupferberg noch interessanter, attraktiver und lebenswerter zu gestalten", betonte Stocker. Hierfür sei die kontinuierliche Verbesserung der gesamten Infrastruktur der wesentliche Erfolgsfaktor. Im Fokus müsse die deutliche Verbesserung der Anbindung Kupferbergs an den öffentlichen Nahverkehr mittels neuer, pragmatischer und intelligenter Lösungen stehen. Die kontinuierliche Sanierung der innerörtlichen und der Ortsverbindungsstraßen, der Ausbau und die Sanierung des Wasserversorgungs- und Abwassernetzes, die Planung eines neuen zeitgemäßen Feuerwehrhauses, die Schaffung eines Gewerbegebietes sowie der Ausbau der Breitbandverfügbarkeit mit einer Download-Bandbreite von 1 GBit/s seien nur ein Teil der erforderlichen Projekte, um Kupferberg zukunftsfähig aufzustellen, betonte der neugewählte Vorsitzende.

Ziel des Vereins ist es laut Stocker, die Bürger für die aktive Mitarbeit in der UKW und für die kommunalpolitische Arbeit in Kupferberg zu begeistern. Jede Idee, jeder neue Blickwinkel sei für die positive Entwicklung des Vereins und der Stadt wertvoll. "Wenn wir Menschen begeistern wollen, dann brauchen wir den Mut und die Konsequenz, unser Denken und Handeln als Verein und als UKW-Stadtratsfraktion kontinuierlich und ganz bewusst auf den Prüfstand zu stellen und auch wahrnehmbar zu verändern. Die Bürger müssen spüren, dass wir bereit sind, ihnen aktiv zuzuhören, bereit sind neue Wege zu gehen, Dinge neu zu denken und auch Querdenken zu fördern", machte Stocker abschließend deutlich.

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Klaus-Peter Wulf

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Veröffentlicht am:
09. 04. 2019
17:20 Uhr

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Klaus-Peter Wulf

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09. 04. 2019
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