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Auf ein Wort

Post von der Leseranwältin

Gemeinsam gegen Facebook

Alljährlich im Mai treffen sich die führenden Köpfe der großen Medienhäuser in Wien zum European Publishing Congress. Wie geht es in die Zukunft? Welche Weichenstellungen sind nötig? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt.



Nicht nur Zeitungen, auch Zeitschriften sind im Umbruch, leiden unter schwindenden Auflagen. 2018 hatten die 2000 Titel in Deutschland 915 Millionen Euro Werbeumsatz erlöst - und damit weniger als Facebook im selben Markt mit 1,2 Milliarden Euro, sagte Burda-Vorstand Philipp Welte. Er ist auch Vize-Präsident des Verbands der Deutschen Zeitschriftenverleger. 30 Prozent der Deutschen informierten sich seinen Worten zufolge mittels sozialer Netzwerke mit deren manchmal manipulierten Inhalten.

Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) erinnerte dazu, so meldet die Deutsche Presseagentur, an die Einführung einer Digitalsteuer für Konzerne wie Google, Amazon und Facebook. Die Alpenrepublik will mit einem Teil der Erlöse von insgesamt etwa 200 Millionen Euro Medien in Österreich bei der digitalen Entwicklung unterstützen. Ein Ansatz, der für Gesprächsstoff sorgt.

Ist der Artikel der Zukunft eher lang oder kurz, wird mehr auf Gestaltung Wert gelegt werden oder haben gar die Wochenzeitungen die größere Chance zu wachsen? Heute werden nicht nur Print-Artikel auf ihre Wirksamkeit beim Empfänger durchleuchtet. Auch Online-Artikel kommen auf den Prüfstand. Welcher führt zu einem Abonnement?

Eine Erfolgsgeschichte kommt aus Großbritannien: Das Magazin "Economist" floriert und habe zig Millionen Follower, wird Marina Haydn aus dem Management zitiert. Die optische Attraktivität mache den "Economist" erfolgreich zu einem "viewspaper" - einer Zeitschrift also, das Blicke auf sich zieht -, und keinem bloßen "newspaper". K. D.

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Veröffentlicht am:
14. 05. 2019
20:22 Uhr

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14. 05. 2019
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