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2020 als Start für die Ortsumgehung

Beim Bürgergespräch der CSU Waldershof mit Albert Rupprecht geht es um örtliche Probleme. Dazu gehören Lärmschutz und die Rosenthal-Brache.



Bundestagsabgeordneter Albert Rupprecht ist zuversichtlich, dass Margit Bayer nach der Kommunalwahl 2020 auf dem Chefsessel im Waldershofer Rathaus Platz nimmt. Foto: Oswald Zintl
Bundestagsabgeordneter Albert Rupprecht ist zuversichtlich, dass Margit Bayer nach der Kommunalwahl 2020 auf dem Chefsessel im Waldershofer Rathaus Platz nimmt. Foto: Oswald Zintl  

Waldershof - Die Dauerbrenner Ortsumgehung, Entwicklung der Rosenthalbrache und der notwendige Lärmschutz an der Bahnlinie Hof Richtung Regensburg nach der Elektrifizierung sind im Mittelpunkt des Bürgergespräches gestanden, zu dem der CSU-Bundestagsabgeordnete Albert Rupprecht nach Waldershof gekommen war. CSU-Ortsvorsitzender Mario Rabenbauer begrüßte außer zahlreichen Mitgliedern auch interessierte Bürger und Unternehmer beim "Sesser". Bürgermeisterkandidatin Margit Bayer nutzte die Gelegenheit sich beim "Team Waldershof" für die Unterstützung bei der Nominierung und dem laufenden Wahlkampf zu bedanken. Zu ihren Eindrücken aus den Hausbesuchen merkte Bayer an: "Für unseren Teamgeist, der nicht an der Stadtgrenze endet, bekommen wir viel Zuspruch aus der Bürgerschaft."

Zum Thema Mobilfunkabdeckung zeigte die Bürgermeisterkandidatin auf, dass in vielen Ortsbereichen kein Handy-Empfang möglich sei. Ein sehr sensibles Thema stelle der Lärmschutz an der Bahn im Ortsteil Lengenfeld dar und die Kostenexplosion auf der Rosenthalbrache.

Albert Rupprecht stellte zur Problematik Mobilfunk fest, dass dieses Thema Teil des Koalitionsvertrages sei und mit dem neu verabschiedeten Mobilfunkkonzept der Bundesregierung in naher Zukunft aus der Welt geschafft werden solle. "Auf den Lärmschutz an der Bahnlinie haben die Anwohner einen Rechtsanspruch", macht Rupprecht deutlich. Die ersten Untersuchungen in diesem Bereich seien bereits gelaufen. Allerdings werde die Planung der Elektrifizierung noch Jahre in Anspruch nehmen. "Die Kommune muss aber schon jetzt ihre Einfluss- und Gestaltungsmöglichkeiten wahrnehmen und ihre berechtigten Forderungen zum Lärmschutz einbringen", ergänzte Rupprecht.

Zur Bewältigung der Kostensteigerung auf der Rosenthalbrache sagte der Bundestagsabgeordnete seine Unterstützung zu. Voraussetzung sei allerdings, dass alle Förderanträge rechtzeitig gestellt worden sind. Die Ortsumgehung soll nach Aussage von Albert Rupprecht in 2020 angegangen werden. Helmut Härtl wünschte sich nach Jahrzehnten der Diskussion und Planung um dieses Projekt endlich eine Verbindlichkeit der angesagten Termine. "Die Wirtschaft in der ehemals strukturschwachen Nord-Oberpfalz boomt und brummt", freute sich Rupprecht und erinnerte dabei an die geflossenen Fördermittel in den zurückliegenden Jahren. An die Unternehmen appellierte der Abgeordnete, die noch vorhandenen Förderkulissen zu nutzen, da es für die Zeit nach 2020 dafür keine Gewähr mehr gibt.

Eine bessere Unterstützung für das Ehrenamt in den Vereinen durch die Politik wünschte sich Manfred Jost (Tischtennis-Abteilungsleiter beim TSV Waldershof) und schlug bezahlte Trainer für die Nachwuchsarbeit vor. Auf die zukünftige Kommunalpolitik eingehend sagte Albert Rupprecht: "Ich bin überzeugt, dass wir mit Margit Bayer auf den Chefsessel im Waldershofer Rathaus zurückkehren und Roland Grillmeier Landrat wird." - "Die guten Kontakte nach München zu Tobias Reiß, nach Berlin zu Albert Rupprecht und zu Christian Doleschal in Brüssel werden wir zum Wohle aller nutzen, um Waldershof attraktiver zu machen und den Wirtschaftsstandort zu stärken", ist Margit Bayer überzeugt.

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Oswald Zintl
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Veröffentlicht am:
04. 11. 2019
17:46 Uhr

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Oswald Zintl

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04. 11. 2019
17:46 Uhr



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