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Marktredwitz

Abiturienten gewinnen P-Seminar-Preis

Ein weiterer Höhepunkt im Jubiläumsjahr des Otto-Hahn-Gymnasiums: Die Unternehmensinitiative Hochfranken zeichnet bei der Contacta 15 Schüler aus.



Fünf der 15 Schüler des P-Seminars Informatik "OHG 2.0 - 100 Jahre Otto-Hahn-Gymnasium", oben von links Christoph Schönberg, Lehrer Markus Hartung und Nikolas Lowies sowie unten von links Daniel Lang, Franziska Schaller und Tobias Prausebei, nahmen den Preis entgegen.	Foto: pr.
Fünf der 15 Schüler des P-Seminars Informatik "OHG 2.0 - 100 Jahre Otto-Hahn-Gymnasium", oben von links Christoph Schönberg, Lehrer Markus Hartung und Nikolas Lowies sowie unten von links Daniel Lang, Franziska Schaller und Tobias Prausebei, nahmen den Preis entgegen. Foto: pr.  

Marktredwitz - Das Jubiläumsjahr des Otto-Hahn-Gymnasiums (OHG) wurde bisher schon mit unterschiedlichsten Veranstaltungen, einem Festakt, der Ausstellung, Vorträgen und Diskussionen, begangen. Weitere interessante Veranstaltungen stehen im Herbst noch bevor. Doch damit konnte man bei der Planung im vorangegangenen Jahr nicht rechnen: Das P-Seminar Informatik, das sich dem Jubiläumsthema mit digitalen Methoden näherte, erhält den ersten Preis der Unternehmensinitiative Hochfranken, der im Rahmen der Contacta verliehen wurde. Die Preisverleihung fand in einem würdigen Rahmen, nämlich bei der feierlichen Contacta-Eröffnung, statt (wir berichteten).

Jürgen Werner, Sprecher der Unternehmerinitiative Hochfranken, hielt die Laudatio und überreichte die Preise. Die drei ausgewählten P-Seminare präsentierten jeweils in einem kurzen Vortrag ihre Arbeiten und wurden im Anschluss geehrt. Das P-Seminar des Otto-Hahn-Gymnasiums hatte es sich zur Aufgabe gemacht, dem heuer 100 Jahre alten OHG ein "Update" zu geben. Die Schülerinnen und Schüler gingen mit den verschiedensten Ideen in die einjährige Praxisphase des P-Seminars.

Vier besondere Projekte hat das P-Seminar umgesetzt: Das ursprüngliche Schulgebäude aus dem Jahr 1923 wurde anhand von alten Plänen aus dem Stadtarchiv rekonstruiert und als 3D-Modell ausgedruckt. Dieses Modell ist im Stadtarchiv ausgestellt. Zweitens wurde der aktuelle Bau des Gymnasiums mit einer Drohne überflogen und dabei gefilmt. Anhand des Films wurde mithilfe einer speziellen Software ein 3D-Modell des Komplexes erstellt und ebenfalls mit einem 3D-Drucker gedruckt. Drittens sollte das aktuelle Schulhaus auch virtuell von innen begehbar gemacht werden. Hierzu wurden über 100 Bilder mit einer 360°-Kamera aufgenommen und zu einem virtuellen Rundgang zusammengesetzt. "Besonders eindrucksvoll ist ein solcher Rundgang mit einer VR-Brille", sagte Markus Hartung, Leiter des Seminars.

Man kann damit nur mittels Kopfbewegung durch das Schulhaus laufen. Dies wurde am Tag der offenen Tür im April dieses Jahres schon von vielen zukünftigen Schülerinnen und Schülern, aber auch von Eltern begeistert getestet.

Die vierte Idee war, einen Hologrammprojektor zu bauen. Viele werden sich jetzt fragen, was das eigentlich ist: Mithilfe von vier Bildschirmen, Plexiglasplatten, einem Computer und einem entsprechenden Gehäuse sind Objekte virtuell darstellbar. Durch die Bildschirme wird der Gegenstand von vier Seiten gezeigt. Diese Darstellung wird durch die Plexiglasplatte reflektiert. Blickt man nun durch eine der Plexiglasplatten, hat man den Eindruck, ein 3D-Objekt im Inneren zu sehen. All diese tollen Ideen und die Umsetzungen derselben haben die Jury überzeugt.

Für die Modellierung des alten Schulgebäudes wurde das Seminar vom Stadtarchiv Marktredwitz unterstützt. Stadtarchivarin Edith Kalbskopf und ihre Mitarbeiterin Lydia Malezki haben dem Seminar alte Pläne und Bilder des Gebäudes herausgesucht und zur Verfügung gestellt.

Die Mitarbeiter des BayernLab in Wunsiedel unterstützten das P-Seminar bei den Arbeiten rund um das aktuelle Schulgebäude: Sie führten mit Schülern den Drohnenflug durch, erstellten und druckten das Modell im BayernLab. Ebenso gaben sie Hilfestellung bei dem virtuellen Rundgang mit einer 360°-Kamera. Dank geht an den Leiter Stefan Philipp und seine Mitarbeiter Maximilian Bayerl und Marcel Musch.

Die Firma Meco aus Waldershof fertigte den Rahmen für den Hologrammprojektor nach Plänen der Jugendlichen an. Hier gilt der herzliche Dank dem Ausbildungsleiter Johannes Heindl und den beiden Mitarbeitern Tobias Neb und Christopher Schünzel.

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Veröffentlicht am:
27. 09. 2019
16:06 Uhr

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Veröffentlicht am:
27. 09. 2019
16:06 Uhr



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