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Marktredwitz

Angeln steht ganz hoch im Kurs

Ab 24. Februar bietet das FZO wieder einen Vorbereitungslehrgang zum Fischereischein an. An drei Wochenenden lernen künftige Petrijünger alles rund um Fisch und Co.



Wer die Idylle am See oder Fluss beim Angeln genießen möchte, braucht hierfür den Fischereischein. Foto: dpa
Wer die Idylle am See oder Fluss beim Angeln genießen möchte, braucht hierfür den Fischereischein. Foto: dpa  

Marktredwitz - Gemütlich zurückgelehnt im Stuhl darauf warten, bis einer anbeißt? So manches Mal wird die Geduld von Anglern auf die Probe gestellt. Doch nicht nur die. Wer zu Angel und Kescher greift, muss weit mehr wissen und können, als nur einen Wurm auf den Haken zu spießen und dann Karpfen, Forelle und andere heimische Fische landen zu können. Sechs lange Tage muss ein jeder eifrig lernen, um die staatliche Fischerprüfung ablegen zu können. Denn ohne die läuft in Deutschland nichts mit der Angelei an Bach, Weiher, See oder Fluss.

Anmeldung

Die Prüfung umfasst 60 Fragen aus fünf Wissensgebieten. Durchgefallen ist, wer mehr als 15 Fehler insgesamt oder mehr als sechs Fehler in einem Themengebiet hat. Sollte ein Teilnehmer tatsächlich durchfallen, kann die Prüfung beliebig oft wiederholt werden, ohne nochmals einen Lehrgang absolvieren zu müssen. Nähere Infos über den Vorbereitungslehrgang, über Kosten und Anmeldung zum Lehrgang unter -----

www.fischereizentrum-oberfranken.de oder Bernd und Philipp Raps, Telefonnummern 09279/1713 oder 0172/8969870, E-Mail: -----

bernd-raps@online.de


Ab Samstag, 24. Februar, bietet das Fischereizentrum Oberfranken (FZO) in Marktredwitz einen Lehrgang zur Vorbereitung auf die staatliche Fischerprüfung an. "Dabei ist es dem FZO ein Bedürfnis, neben der Vermittlung des prüfungsrelevanten Stoffs und dem Bestehen der Prüfung auch den verantwortungsvollen Umgang mit der Kreatur Fisch zu vermitteln", betont Geschäftsführer und Lehrgangsleiter Bernd Raps in einem Gespräch mit der Frankenpost.

Immer mehr Menschen interessierten sich fürs Angeln, so Raps. "Es drängt sie hinaus in die freie Natur. Hobbys, die sich draußen abspielen, haben ungebremsten Zulauf." Bei den Petrijüngern stehe nicht immer zwangsläufig nur das "Kochtopfangeln" an erster Stelle der Überlegungen. Wichtig sei eben der Aufenthalt in Mutter Natur. "Und wenn dann ein solcher Tag noch mit einem schmackhaften Fisch für den Kochtopf oder dem Räucherofen gekrönt wird, war es einfach ein rundum gelungener Tag", findet Bernd Raps.

Jährlich wollten bayernweit rund 10 000 Interessenten den Fischereischein erwerben. Besonders erfreulich sei dabei der ständig steigende Anteil von Frauen an den Kursen des FZO. Das Fischereizentrum Oberfranken (FZO) unter der Leitung von Bernd und Philipp Raps aus Glashütten, Landkreis Bayreuth, sei der größte Anbieter von Vorbereitungslehrgängen in Nordbayern und den angrenzenden Regionen. "Wir bieten 48 Stunden Unterricht an, wobei 30 Stunden Pflicht sind." Sämtliche FZO-Lehrgänge seien untereinander durchlässig, was bedeute, dass die Teilnehmer von einem Kurs zum anderen wechseln könnten. "Das ist ein großer Vorteil für den Fall, dass der Kursteilnehmer einen Unterrichtsteil versäumen musste", meint Raps. "Da das FZO seine Kurse rund ums Jahr anbietet, kann man die erforderlichen Pflichtstunden einfach in einem anderen Kurs vorarbeiten oder auch nachholen."

Bei dem Vorbereitungslehrgang in Marktredwitz findet an drei aufeinander folgenden Wochenenden jeweils ganztägig Unterricht statt. Schulungsort ist das "Meister-Bär-Hotel". Das FZO richtet sich mit dem Kurs an künftige Petrijünger aus dem Gebiet der Stadt und dem Landkreis Wunsiedel, Marktredwitz, Hof, der nördlichen Oberpfalz sowie den angrenzenden Regionen. "Der erfolgreich absolvierte Lehrgang berechtigt zur Teilnahme an jeder Online-Prüfung in Bayern, die bayernweit durchgeführt wird."

Bernd Raps erläutert, was an den sechs Unterrichtstagen in Marktredwitz passiert. Beginn am 24. Februar ist um 9 Uhr. Von 10 bis 18.30 Uhr steht Allgemeine Fischkunde auf der Tagesordnung. Am folgenden Sonntag lernen die Kursteilnehmer die heimischen Fischarten kennen. Am zweiten Wochenende wird in Gerätekunde unterrichtet, also das theoretische Wissen über die Fanggeräte vermittelt.

Desweiteren geht es um Angelgewässer sowie Tier- und Naturschutz bei der Angelei. Das letzte Wochenende befasst sich mit einschlägiger Rechtskunde und einer praktischen Einweisung. "Hier müssen die Teilnehmer einen Fisch schlachten und filetieren", verdeutlicht der Lehrgangsleiter. Zum Abschluss werden noch Köder gezeigt und Knoten gebunden. zys

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03. 01. 2018
10:00 Uhr

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03. 01. 2018
10:00 Uhr



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