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Marktredwitz

CSU spürt dem Trinkwasser nach

Drei Ortsverbände sehen sich die Hochbehälter am 24-Örter-Stein an. Dort informiert der Werkleiter über die Aufbereitung.



Mitglieder der CSU-Ortsverbände Marktredwitz, Brand und Waldershof besichtigten die Hochbehälter nahe des 24-Örter-Steins in Marktredwitz. Werkleiter Jörg Wifling (rechts) informierte über die Wasserversorgung der Kommunen.	Foto: pr.
Mitglieder der CSU-Ortsverbände Marktredwitz, Brand und Waldershof besichtigten die Hochbehälter nahe des 24-Örter-Steins in Marktredwitz. Werkleiter Jörg Wifling (rechts) informierte über die Wasserversorgung der Kommunen. Foto: pr.  

Marktredwitz/Waldershof - Die CSU-Ortsverbände Brand, Marktredwitz und Waldershof haben im Rahmen einer gemeinsamen Veranstaltung die beiden Hochbehälter nahe des 24-Örter-Steines in Marktredwitz besichtigt. Oberbürgermeister Oliver Weigel begrüßte dabei die Bürgermeisterkandidatin aus Waldershof Margit Bayer sowie die Ortsvorsitzenden der beteiligten Ortsverbände, Matthias Standfest, Dr. Stefan Roßmayer und Mario Rabenbauer.

Wie die CSU schreibt, begann Weigel seine Begrüßung mit der Frage, woher das Wasser komme, und stellte nicht nur in diesem Bereich die Bedeutung einer interkommunalen Zusammenarbeit auch über die Landkreisgrenzen hinweg heraus.

Anschließend informierte Werkleiter Jörg Wifling über Geschichte und Technik der Hochbehälter. Laut Wifling ist der Hochbehälter ein Baustein im Wassernetzwerk der Städte Marktredwitz und Waldershof. Die beiden Erdbehälter haben ein Fassungsvermögen von 2.000 und 3.000 Kubikmeter und wurden vor einigen Jahren für eine knappe Million Euro saniert. Betreut wird die Wasserversorgung durch die Stadtwerke, die ein Eigenbetrieb der Stadt Marktredwitz sind. Rückblickend informierte Wifling, dass es bereits 1656 eine erste Wasserleitung aus Holzrohren gab, auf die man bei Grabungsarbeiten immer wieder stößt. Vor 1893 versorgte sich die Bevölkerung hauptsächlich aus den Brunnen der Stadt mit Wasser, wie einer auch jetzt noch im Markt zu sehen ist. Ab 1893 führten Wasserleitungen in jedes Haus. Der ältere der beiden Hochbehälter wurde 1961 in Betrieb genommen.

Seit 1970 gibt es eine gemeinsame Gewinnungsanlage, den Tiefbrunnen III, der auf Waldershofer Gebiet liegt und knapp 90 Prozent des Trinkwassers für beide Städte liefert. Der Tiefbrunnen kann bis zu 120 Liter pro Sekunde fördern. Das entnommene Wasser wird zu vier Fünfteln von Marktredwitz und zu einem Fünftel von Waldershof genutzt, dementsprechend ist auch die Kostenaufteilung.

Der Tiefbrunnen IV wurde später zur Versorgungssicherheit in Betrieb genommen. Beide Brunnen versorgen 18 500 Menschen mit rund einer Million Kubikmeter Wasser. Wifling betonte die hervorragende Wasserqualität. Das Grundwasser könne ohne weitere Aufbereitung direkt genutzt werden. Um dieses hohe Niveau zu erhalten, würden regelmäßig Laboranalysen durchgeführt.

Es stellte sich anlässlich der langen Hitzeperiode natürlich auch die Frage, ob es mit der Wasserversorgung Probleme gebe. Da es rund einen Monat dauere, bis das Oberflächenwasser ins Grundwasser gesickert sei, sei die Versorgung jetzt und auch weiterhin problemlos möglich. Zwar gebe es ein geringes Absinken des Wasserspiegels, was aber bislang noch ohne Konsequenzen geblieben sei, teilte Wilfling den Besuchern mit.

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Veröffentlicht am:
01. 07. 2019
17:06 Uhr

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Veröffentlicht am:
01. 07. 2019
17:06 Uhr



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