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Marktredwitz

Immer mehr Club-Fans

Vorsitzender Christian Walberer freut sich über 267 Anhänger des 1. FC Nürnberg. Und die sehnen sich nach dem Aufstieg in die Bundesliga.



Peter Schreyer (rechts) sorgte als Weihnachtsmann für jede Menge lustiger Anekdoten und übergab dabei Ehrungen und Geschenke an die Mitglieder. Foto: Michael Meier
Peter Schreyer (rechts) sorgte als Weihnachtsmann für jede Menge lustiger Anekdoten und übergab dabei Ehrungen und Geschenke an die Mitglieder. Foto: Michael Meier  

Marktredwitz - "Mit treibt es vor Freude Tränen in Augen." Mit diesen Worten begrüßte Vorsitzender Christian Walberer die Mitglieder von Rot-Schwarz-Rawetz (RSR), dem örtlichen Fanclub des 1. FC Nürnberg. Der Grund für den Freudenausbruch des Vorsitzenden bei der Jahreshauptversammlung war der Rekordstand von insgesamt 267 Mitgliedern. Stolze 34 Eintritte standen im Jahr 2016 zehn Austritte gegenüber. Im Jahre 2014 hatte der Verein noch 180 Mitglieder, 2015 immerhin schon 225. "Das Besondere daran ist auch noch die Tatsache, dass der RSR 2009 mit 18 Mann reaktiviert wurde und nun eine beträchtliche Anzahl an Mitgliedern vorweisen kann", erklärte Christian Walberer. Dem Fanclub gehörten 60 Frauen und 207 Männer an, darunter 30 Jugendliche. Das jüngste Mitglied ist zarte zwölf Wochen alt und Helmut Wirth hat mit seinen 72 Jahren den Titel als Senior im Verein verteidigt.

Im restlos gefüllten Vereinsheim der Sportgemeinschaft Marktredwitz verwies Christian Walberer auf zahlreiche Fahrten mit gemieteten Bussen oder der Bahn zu den jeweiligen Heim- und Auswärtsspielen des FCN. Dazu gehörten in der Rückrunde 2016/2017 die Heimspiele gegen Dresden, Heidenheim und Bielefeld sowie die Abschlusspartie in Kaiserslautern. Die Hinrunde 2017/2018 führte die FCN-Schlachtenbummler unter anderem nach Regensburg, Aue sowie zu den Heimspielen gegen Bielefeld, und Kiel. Die RSR-Busfahrten führten unter anderem nach München, Würzburg, Braunschweig und Osnabrück.

Begleitet von lauten Gelächter, gab Christian Walberer die Getränke-Bilanz bekannt: "Wir hatten einen schweren Einbruch im Verbrauch. Nächstes Jahr sollten wir schon wieder in normale Gefilde kommen, allein schon dem Otto Nothhaft zuliebe". Der Bierumsatz sank nach seinen Ausführungen von 1397 auf 996 Liter, beim Radler ging er von 71,5 auf 33,5 Liter zurück.

Höhepunkte des abgelaufenen Vereinsjahres waren die Lesung von Trainerlegende Hans Meyer im Egerland -ulturhaus sowie der Besuch des aktuellen FCN-Trainers Michael Köllner im Autohaus Ziegler. Weiterhin gab es ein gut besuchtes Sommerfest und die "Clubberer-Schluck-Vorrunde". Hier ist das präzise Trinken aus einem Glas unter exakter Einhaltung der Zielmarkierung gefragt. Dabei gewann der RSR schließlich mit 6:5 und zog dabei 50 Liter Freibier an Land.

Für das Jahr 2018 gab der Vorsitzende auch schon ein mögliches Vorhaben bekannt: "Wenn wir in die erste Bundesliga aufsteigen, dann wird am Sommerfest eine Sau gegrillt". Christian Walberer schloss seinen Bericht mit einem Dank an die Mitglieder: "Es war ein geiles Jahr und es war sehr schön, dass Ihr immer da ward".

Schatzmeister Stefan Walberer verwies auf eine gute, finanzielle Grundlage und ein bewegtes Jahr: "Die Bewegung schlug zum Glück ins Positive um und wir haben ein sehr gutes Ergebnis eingefahren." Der RSR verfügt auch über ein vereinseigenes Fahrzeug: ein VW-Bus vom Typ T4 und Baujahr 1996. Dessen Wirtschaftlichkeit kam auch in der Bilanz des Kassiers vor: "Wir haben im Ergebnis 883 Euro für den Bus draufgelegt, begründet durch mehrere größere Reparaturen. Er ist uns dennoch ein treuer Begleiter und wir können uns ihn durchaus leisten". Die Kassenrevisoren Harry und Christine Klein gaben ausdrückliche Zustimmung für die Arbeit des Kassiers.

Peter Schreyer hatte als schlagfertiger Weihnachtsmann die Lacher auf seiner Seite, er sinnierte über Erfolg und Misserfolg des FC Nürnberg: "Das Jahr 2017 hat gleich schlecht begonnen mit der Niederlage in Dresden. Mit Tristesse ist diese Situation schnell beschrieben, trotzdem werden wir unseren Club immer lieben.".Er regte an, die Saison 2016/17 schnell zu den Akten zu legen.

Das besondere Lob des Nikolaus galt dem neuen FCN-Coach aus Fuchsmühl und dem damit verbundenen neuen Elan des Clubs: "Diese Saison könnte noch etwas Größeres entstehen. Man sieht die rot-schwarze Fahne schon in der Bundesliga wehen.".

Lustige Anekdoten und so manche Panne fielen im Jahr recht häufig an, so dass der Nikolaus jede Menge passender Sprüche im Gepäck hatte. Dazu gab es auch noch originelle Geschenke für ausgewählte Mitglieder und das gemeinsam gesungene Clublied "Die Legende lebt".

Im zugehörigen Rahmenprogramm gab es eine Tombola mit hochwertigen Gewinnen in Form von FCN-Shirts, Trikots, Bücher oder Gutscheinen. Schnitzel und Sauerbraten vom warmen Büfett sorgten für volle Mägen.

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Michael Meier

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Veröffentlicht am:
01. 01. 2018
19:03 Uhr

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01. 01. 2018
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