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Münchberg

Orgel leidet unter Hitze

Die Orgel in der Dr.-Martin-Luther-Kirche in Wüstenselbitz leidet unter der Hitze. Deswegen konnten, wie berichtet, eigentlich eingeplante Orgelstücke beim Sommerkonzert in der Kirche nicht gespielt werden. Die Steinmeyer-Orgel aus dem Jahr 1901 muss repariert werden.



3 Fragen an
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Pfarrer Hans-Jürgen Müller, Wüstenselbitz

Herr Müller, was genau ist los mit der Orgel in der Wüstenselbitzer Kirche?

Die Orgel leidet unter der Hitze und der Trockenheit. Die Ledertaschen, die die Luft erzeugen, mit der die Orgel die Töne hervorbringt, werden dadurch rissig. Das führt dazu, dass sich einige Töne nur schwer spielen lassen und manche gar nicht mehr. Es handelt sich um eine denkmalgeschützte Taschenladenorgel. Bei den Überarbeitungen blieben die Taschenladen aus Leder glücklicherweise erhalten, sie benötigen allerdings ein besseres Raumklima. Solche Trockenheit setzt ihnen zu.

Kann man dagegen etwas tun?

Wir haben in der Nacht vor dem Konzert Eimer mit Wasser danebengestellt, um die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen. Die Orgelsachverständige, Frau Roßner, hat in der Nacht noch gute drei Stunden an der Orgel gearbeitet. Ich bin froh, dass die Orgel zum Konzert überhaupt gespielt werden konnte. Das war eine tolle Leistung der jungen Orgelspieler Magdalena Simon und Ben Gollwitzer. Sie mussten ja die Töne, die nicht gehen, umspielen. Nicht gespielt wurden im Konzert das Concerto in G-Dur von Johann Sebastian Bach, das Magdalena Simon spielen wollte , und die Improvisation über "Freu dich sehr, oh meine Seele" von Sigfrid Karg-Elert, das Ben Gollwitzer spielen wollte. Die Orgel muss saniert werden - das kostet zirka 28.000 Euro.

 

Ist diese Sanierung schon auf den Weg gebracht?

 

Ja, das ist schon weit gediehen. Das Gutachten unserer Orgelsachverständigen liegt vor. Nun steht der Beschluss des Kirchenvorstandes an. Und die Orgelbaufirma muss Zeit haben. Die Kirchengemeinde Wüstenselbitz freut sich über Spenden. Solche Konzerte wie jetzt das Sommerkonzert in unserer Kirche soll es öfters geben, das nächste ist unser Adventskonzert zum ersten Advent.

 

Die Fragen stellt Sabine Gebhardt

 

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Veröffentlicht am:
13. 07. 2019
00:00 Uhr

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13. 07. 2019
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