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Münchberg

Sanierung des Freibads in Zell ist beschlossen

In seiner jüngsten Sitzung hat der Gemeinderat geschlossen dafür gestimmt. Nun gibt es mehrere Varianten zur Auswahl.



Zell - Nach der Zusage, dass der Markt Zell 1,7 Millionen Euro aus dem Bundesprogramm "Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur" bekommt, hat der Marktgemeinderat nun den einstimmigen Beschluss gefasst, dass das Freibad generalsaniert wird.

Schon im Vorfeld hatte das Gremium das Helmbrechtser Ingenieurbüro Albrecht beauftragt, einige Varianten zur Sanierung auszuarbeiten. Diese hat Jörg Albrecht nun überarbeitet und schlägt eine Modulbauweise vor. Die Kosten in Betonbauweise betragen nach den Berechnungen des Büros knapp 2,1 Millionen Euro. Nun soll noch errechnet werden, wie hoch die Kosten bei Edelstahlbauweise wären. Das geplante Schwimmbecken umfasst eine Fläche von 15 mal 25 Metern und ist durchgehend 1,5 Meter tief. Das Sprungbecken misst 10,70 mal 12,5 Meter, das Nichtschwimmerbecken 15 mal 15 Meter. Das Kleinkinderbecken ist 125 Quadratmeter groß.

Gemeinderat Frank Fraunholz (ÜWG) sähe lieber ein Kombi-Becken als getrennte Nichtschwimmer- und Schwimmerbecken. Das merkte er in der jüngsten Sitzung des Gremiums an. Matthias Fuchs (ÜWG) mahnte, dass man auch einen Blick auf die Betriebskosten werfen müsse. Deshalb schlug auch Sebastian Tröger (CSU) vor, dass man die Eigenmittel, die die Gemeinde jährlich bereit sei, in das Freibad zu stecken, deckeln solle. "Wir müssen damit rechnen, dass wir für den laufenden Betrieb jährlich 80 000 bis 100 000 Euro aus der Gemeindekasse drauflegen müssen."

Matthias Bloß (SPD) erinnerte daran, dass der Gemeinderat einmal einen Grundsatzbeschluss getroffen habe, eine Million aus Eigenmitteln zu investieren. Dazu sagte Bürgermeister Horst Penzel, dass dies früher einmal beschlossen worden sei, man aber habe einsehen müssen, dass man mit einer Million nicht anzufangen brauche. Jetzt, nach der Förderzusage, ergebe sich eine ganz andere Situation.

Außerdem schlug Bloß vor, die Startblöcke wegzulassen und dafür das Nichtschwimmerbecken zu vergrößern. Monika Jakob (CSU) dagegen möchte nicht auf Startblöcke verzichten, weil die für sie "zu einem Schwimmbecken gehören".

Rüdiger Dürrenfeldt (CSU), der auch Wasserwart der Gemeinde ist, klärte auf, dass sich beim neuen Bad die Wassermenge um 55 Prozent reduziert. Außerdem schlägt er vor, die Wassertiefe im Nichtschwimmerbecken auf einen Meter zu vertiefen. 80 Zentimeter seien für eine Wasserrutsche zu gering.

Autor

Helmut Engel
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Veröffentlicht am:
26. 05. 2019
20:54 Uhr

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Helmut Engel

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Veröffentlicht am:
26. 05. 2019
20:54 Uhr



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