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Münchberg

Vereinsheim "Goldenes Ei" ist sehr begehrt

Viele andere Vereine und auch Privatleute nutzen das Heim des Geflügelzuchtvereins Münchberg. Dieser hat hohe Renovierungskosten gestemmt.



Der Geflügelzuchtverein Münchberg hat in seiner Hauptversammlung erfolgreiche und treue Mitglieder ausgezeichnet. Im Bild (von links): Rudolf Schmutzler, Vereinsmeister auf Hühner, Peter Wauer, Vereinsmeister auf Tauben, Vorsitzender Arthur Höra und Sandro Frömter, der für 25-jährige Mitgliedschaft geehrt wurde. Foto: Engel
Der Geflügelzuchtverein Münchberg hat in seiner Hauptversammlung erfolgreiche und treue Mitglieder ausgezeichnet. Im Bild (von links): Rudolf Schmutzler, Vereinsmeister auf Hühner, Peter Wauer, Vereinsmeister auf Tauben, Vorsitzender Arthur Höra und Sandro Frömter, der für 25-jährige Mitgliedschaft geehrt wurde. Foto: Engel  

Münchberg - Viel los war beim Geflügelzuchtverein (GZV) Münchberg in seinem 130. Jahr. So ist das Vereinsheim "Goldenes Ei" in Mechlenreuth bei vielen Vereinen, Firmen und Privatpersonen für Feste und Feiern sehr gefragt. Das berichteten Vorsitzender Arthur Höra und sein Stellvertreter Willi Popp in der Hauptversammlung.

Die erste große Veranstaltung des letzten Jahres war die Ausstellung von "Schönheitsbrieftauben". Aussteller aus ganz Deutschland hatten sich in Mechlenreuth eingefunden und wunderschöne Tiere ausgestellt. Ernst Bergmann, selbst Brieftaubenzüchter, kann sich allerdings nicht mit den Richtlinien zur Beurteilung anfreunden. "Hier haben uns die Kaninchenzüchter etwas voraus."

Bei der Versammlung des Kreisverbands Oelschnitztal sei vereinbart worden, dass Münchberg und Zell künftig abwechselnd die Kreisschau ausrichten und mit ihren Lokalschauen verbinden, erklärte Höra. Die Ausstellerzahlen bei Lokalschauen gingen leider immer mehr zurück. "Da macht es Sinn, gemeinsam mit dem Kreisverband eine schöne Schau auf die Beine zu stellen."

Sehr interessant sei die Tierbesprechung im Rahmen des Sommerfestes gewesen. Aus den Ausführungen der Kreisverbands-Zuchtwarte Sandro Frömter und Georg Bergmann hätten die Züchter viele neue Erkenntnisse gewonnen. "Das zeigt uns, dass wir hier die richtigen Leute auf den richtigen Posten haben", lobte Höra.

Abgeschlossen wurde das Vereinsjahr des GZV mit der Kreisschau im "Goldenen Ei", bei der 319 Tiere präsentiert wurden, davon 47 von Jungzüchtern. Der anschließende Züchterabend sollte wieder zur Regel werden, meinte der Vorsitzende. "Wir sollten die alte Tradition fortführen."

Willi Popp, der sich um das Vereinsheim kümmert, berichtete von zahlreichen Veranstaltungen während des ganzen Jahres. Allerdings habe das Sonnwendfeuer wegen Brandgefahr ausfallen müssen. Dafür sei der Kärwa-Tanz mit dem Saugrillen ein großer Erfolg gewesen. Die Räumlichkeiten im "Goldenen Ei" stünden aber auch anderen Vereinen, Firmen, Parteien und Privatpersonen zur Verfügung, und das Angebot werde reichlich genutzt. So haben zahlreiche Geburtstagsfeiern, Polterabende, Richtfest- oder Weihnachtsfeiern, Versammlungen und Sitzungen stattgefunden. Popp nannte die Jagdgenossenschaft Mechlenreuth, die Jägerschaft Münchberg, die Jagdhornbläser, den Skiclub Münchberg, die evangelische Kirchengemeinde, den Brieftaubenverein, die Feuerwehr Mechlenreuth, den Gesangverein Lösten und den Aquarienverein Scalare.

Kassier Willi Popp erfreute die Mitglieder mit einem guten Kassenbericht. Trotz hoher Renovierungskosten im "Goldenen Ei" konnte ein kleiner Überschuss erwirtschaftet werden.

Zucht- und Jugendwart Peter Wauer gab einen kurzen Überblick über die letzte Schau-Saison. So waren die Münchberger mit 66 Tieren an der Kreisschau beteiligt. Vereinsmeister "Hühner" wurde Rudolf Schmutzler, den Vereinsmeistertitel und den Kreismeistertitel auf Tauben holte sich die Zuchtgemeinschaft Peter und Kevin Wauer. Bei der Bezirksschau in Neudrossenfeld stellten drei Münchberger Züchter 29 Tiere aus und holten sehr gute Bewertungen. Bei der Zuchtbuchschau in Rezelsdorf war die ZG Wauer mit 45 Tieren vertreten, sie holte sich einen Staatspreis, einen Landesverbandspreis, ein Ehrenband, einen Leistungspreis und ein Plakette. Bei der "100. Nationalen" in Leipzig stellten Arthur Höra, Rudolf Schmutzler und die ZG Wauer insgesamt 43 Tiere aus, bei der 67. Deutschen Rassetaubenschau in Kassel waren die ZG Wauer und Arthur Höra mit 42 Tieren vertreten.

Die Jugendgruppe besteht aus fünf Nachwuchszüchtern, gemeinsam haben sie im letzten Jahr 50 Zwerghühner, 20 Enten und 40 Tauben gezüchtet. Bei der Kreisschau stellten zwei Züchter 21 Tiere vor. Jugendvereinsmeister wurde Mathias Höra. Auf der Landesschau wurde Paul Walther mit Deutsche Campell-Enten und Deutsche Zwerghühner orangehalsig Landesjugendmeister. Bei der Bundesjugendschau in Leipzig stellten Paul Walther und Mathias Höra 39 Tiere aus. Beide holten Landesverbands-Jugendplaketten.

Vorsitzender Höra ehrte für 60-jährige Mitgliedschaft Werner Süß und Gerhard Kaiser, beide konnten die Ehrung jedoch nicht persönlich entgegennehmen. Für 25-jährige Mitgliedschaft wurden Sandro Frömter und Stefan Walther geehrt.

Autor

Helmut Engel
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Veröffentlicht am:
06. 02. 2019
19:36 Uhr

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Helmut Engel

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06. 02. 2019
19:36 Uhr



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