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Bürger beklagen Zustände an den Kinderspielplätzen

In der Schauensteiner Bürgerversammlung gibt es nur wenige Anfragen. Eine Rednerin erhält für ihren Beitrag viel Applaus.



Schauenstein - Zwei Einwohner haben zur jüngsten Bürgerversammlung in Schauenstein Anfragen eingereicht, ein halbes Dutzend Fragen kamen spontan während der Versammlung. Renate Brömel aus Schauenstein hat in ihrer Eingabe die Zustände der Geräte am Spielplatz in Schauenstein moniert. Sie beklagte die Rutsche, die dringend hergerichtet werden müsse. Der Handlauf sei sehr aufgeraut. "Die Kinder sagen auf der Rutsche immer 'Hände hoch', weil der Handlauf der Rutsche so rau ist", sagte Brömel. Sie beklagte außerdem Glasscherben unter der Rutsche. Bürgermeister Peter Geiser versprach die Erneuerung der schadhaften Spielgeräteteile. Die Lieferzeiten der Hersteller seien sehr lang, bedauerte der Bürgermeister. Er appellierte an die Bürger, dagegen einzuschreiten, wenn man ältere Jugendliche mit Flaschen antreffe.

Auch Alexander Hüttner aus Neudorf zeigte sich unzufrieden mit der unzureichenden Pflege des Spielplatzes im Dorf. Geiser sagte zu, dass er ein Abstimmungsgespräch mit dem Ortsverschönerungsverein führe werde, der sich in den vergangenen Jahren darum gekümmert habe. "Leider werden die helfenden Hände immer weniger", bedauerte Geiser. Hüttner monierte auch die schadhafte Bushaltestelle. Außerdem wünscht er eine Bedarfs-Ampel für die Überquerung der Staatsstraße wie in Leupoldsgrün. Geiser sagte die baldige Erneuerung der schadhaften Bretter an der Bushaltestelle zu. Die Hürden für eine Ampel seien sehr hoch. Dies hänge von der Zahl der Fußgänger ab, die die Straße überqueren möchten. Geiser hält ein Warnschild für leichter machbar. Er will dazu das Gespräch mit der Polizei suchen.

Petra Bergermann aus Uschertsgrün regte an, den Blick auf das Schloss von Westen freizulegen. Außerem schlug sie vor, länger blühende Rosen am Schloss zu pflanzen. "Außerdem sollte man überflüssige Anglizismen wie ,Kids' Day' vermeiden", forderte Bergermann und erhielt dafür Applaus. "Mit den Bäumen sprechen Sie mir aus der Seele", antwortete Geiser. Weil diese auf privaten Grundstücken stehen, könne die Stadt diese nicht fällen lassen.

Wolfgang Brauner beklagte den bei Regen verschlammten Wiesenfestplatz. Wenn er zum Wertstoffmobil fahre, müsse er danach sein Auto waschen. Geiser verwies auf die geplante Neugestaltung. Vorerst könne die Stadt wenig unternehmen, weil drei Teilflächen noch in Privatbesitz seien. Abschließend erinnerte Geiser an die Reinigungspflicht der Bürgersteige und Straßen durch die Anlieger. Die Versammlung klang nach knapp zwei Stunden aus.

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Werner Rost
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Veröffentlicht am:
01. 12. 2017
00:00 Uhr

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Werner Rost

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01. 12. 2017
00:00 Uhr



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