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Hoffnung auf neue Impulse

Vertreter des Landratsamts erklären ihre Motive und ihre Ziele. Mit Leuchtturmprojekten wollen sie mehr Touristen in den Frankenwald locken.



Landrat Dr. Oliver Bär: "Mit allen Bürgern ein kluges und nachhaltiges Gesamtkonzept entwickeln."
Landrat Dr. Oliver Bär: "Mit allen Bürgern ein kluges und nachhaltiges Gesamtkonzept entwickeln."  

Lichtenberg - "Warum betreiben wir Tourismus? Warum entwickeln wir Projekte wie die Hängebrücken über das Lohbach- und Höllental?" Antwort auf diese Fragen gab Izabella Graczyk, die Leiterin des Fachbereichs Kreisentwicklung, und Stefan Krippendorf: "Unser Ziel ist es, immer wieder neue Infrastrukturen zu schaffen und bestehende zu stärken, um den Mehrwert unserer Region zu steigern. Es geht nicht darum, irgendwo ein Projekt, wie in diesem Fall die Brücke, in die Landschaft zu stellen. Im Ergebnis wollen wir die Region und die Lebensqualität ihrer Bürger verbessern."

14.09.2017 - Höllentalbrücken-Infoabend - Foto: Thomas Neumann

Höllentalbrücken - Infoabend
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Izabella Graczyk bezeichnete die Höllentalbrücken als Impulsgeber für neue touristische Angebote. Damit würde auch die Wertschöpfung im Landkreis und in der gesamten Region steigen. Die aktuellen Tourismuszahlen belegen Izabella Graczyk zufolge, dass bereits beim Vergleich von Frankenwald und Fichtelgebirge gravierende Unterschiede gibt. Während der Brutto-Umsatz der Touristik-Branche im Fichtelgebirge bei 480,8 Millionen Euro liegt und Besucher am Tag durchschnittlich 26,90 Euro ausgeben, verzeichnet der Frankenwald ein Volumen von etwa 180 Millionen Euro und einen Tagesumsatz der Gäste von 14,50 Euro. "Wir haben also viel Luft nach oben."

Für die Tourismusregion müsse es das Ziel sein, mehr Touristen vom Frankenwald zu überzeugen, die im Optimalfall auch mehrere Tage bleiben. "Dazu brauchen wir Leuchtturmprojekte, die eine außergewöhnliche Anziehungskraft auf Besucher haben - und die Brücken wären das." Gleichzeitig würden steigende Tourismuszahlen auch die Wirtschaftsbetriebe unterstützen.

Stefan Krippendorf erinnerte an das Ergebnis der Machbarkeitsstudie, die der Landkreis für die Brücken in Auftrag gegeben hatte. "Das Ingenieurbüro Schneider aus Kronach kam zu der eindeutigen Bewertung, dass der Bau der Brücken technisch machbar ist."

Wie Krippendorf weiter erläuterte, standen ursprünglich mehrere Standorte zur Diskussion, doch "der attraktivste Platz für die Umsetzung des Projektes ist nach Meinung aller Fachleute das Lohbach- und das Höllental. Deshalb wollen wir die mit 720 Metern längste freitragende Hängebrücke hier zwischen Lichtenberg und Issigau realisieren."

Landrat Dr. Oliver Bär, der Ideengeber des Brückenkonzeptes, betonte, dass "wir gemeinsam mit allen Bürgern ein kluges und nachhaltiges Gesamtkonzept entwickeln wollen". Er legte Wert darauf, dass sich alle interessierten Bürger an der Entwicklung beteiligen könnten. Deshalb appellierte er am Ende der Informationsveranstaltung an die Besucher im Freizeitzentrum Lichtenberg, die ausliegenden Kontaktkarten auszufüllen und mit eigenen Beiträgen zum Gelingen des Brückenbaus beizutragen.

Autor
Lothar Faltenbacher

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Veröffentlicht am:
14. 09. 2017
19:33 Uhr

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14. 09. 2017
19:33 Uhr



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