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Länderspiegel

Mord: 64-Jähriger stirbt nach Gift-Anschlag

Mitte November kam ein 64-Jähriger aus dem Landkreis Wunsiedel mit schweren Vergiftungserscheinungen ins Krankenhaus. Jetzt ist der Mann gestorben. Die Polizei geht weiter von einem Mord aus. Eine Bekannte des Gestorbenen ist weiterhin in Untersuchungshaft.



Landkreis Wunsiedel -  Der Mitte November mit schweren Vergiftungserscheinungen in ein Krankenhaus eingelieferte 64-Jährige Mann ist jetzt gestorben. Das haben am Dienstag Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft Hof bekannt gegeben. Nach dem Ergebnis der Obduktion gehen die Ermittler davon aus, dass der 64-Jährige ermordet wurde. Dringend tatverdächtig ist eine 38 Jahre alte Bekannte des Mannes aus der Oberpfalz. Sie wurde bereits am 16. November festgenommen und sitzt nach wie vor in Untersuchungshaft. Bei ihrer Festnahme wurden auch wichtige Beweismittel sichergestellt.
Als der Mann aus dem südlichen Landkreis Wunsiedel Mitte November ins Krankenhaus gebracht wurde, stellten die Ärzte dort bei ihren Untersuchungen deutliche Hinweise auf eine Vergiftung fest. Sie verständigten die Polizei. 


Schnell konnten die Ermittler die 38-Jährige aus der Oberpfalz als Tatverdächtige identifizieren und festnehmen. Die Frau soll dem Mann eine gesundheitsschädliche Flüssigkeit verabreicht haben. Der Gesundheitszustand des 64-Jährigen war seit seiner Einlieferung ins Krankenhaus kritisch. Am Freitag ist er gestorben. 


Die Ermittlungen von Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft zu diesem Tötungsdelikt dauern an.
Das Verbrechen des Mordes ist im deutschen Strafrecht mit lebenslanger Freiheitsstrafe bedroht. Bei einer entsprechenden Verurteilung muss zwingend mindestens eines der juristischen Mordmerkmale vorliegen, also etwa Habgier, Heimtücke, Grausamkeit oder Verdeckungsabsicht einer anderen Straftat. Außerdem muss sichergestellt sein, dass die mutmaßliche Täterin voll schuldfähig ist. 

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Von Rainer M
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Veröffentlicht am:
05. 12. 2017
14:31 Uhr

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Von Rainer M

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Veröffentlicht am:
05. 12. 2017
14:31 Uhr



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