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Selb

Viele Ideen für das Vorwerk

Die Freien Wähler Selb setzen die Reihe ihrer Stadtteilbesuche fort. Sie setzen auf die Schaffung von neuem und modernem Wohnraum



Einige der FWS-Aktiven nach dem "Spaziergang" durch das Vorwerk. Das Bild zeigt (von links): Bernd Schaufuß, Stefanie Wettengel, Matthias Rogler, Stephan Rummel, Rudolph Pruchnow, Stefan Winek, Niklas Schmidling mit Tochter, Adolf Lindner. Foto: pr.
Einige der FWS-Aktiven nach dem "Spaziergang" durch das Vorwerk. Das Bild zeigt (von links): Bernd Schaufuß, Stefanie Wettengel, Matthias Rogler, Stephan Rummel, Rudolph Pruchnow, Stefan Winek, Niklas Schmidling mit Tochter, Adolf Lindner. Foto: pr.  

Selb - Nach Selb-Plößberg haben die Freien Wähler Selb (FWS) jetzt dem Selber Vorwerk einen Besuch abgestattet. Mit Stadtrat Roland Schneider, Matthias Rogler, Adolf Lindner und Stephan Rummel hatten gleich vier Freie Wähler ein "Heimspiel", heißt es in einer Mitteilung. Ziel sei es, neben der Innenstadtentwicklung auch die Ortsteile nicht aus den Augen zu verlieren, erklärte Vorstandssprecher Stephan Rummel zu Beginn des Rundgangs. Außerdem wolle man mit den Bürgern ins Gespräch kommen. Roland Schneider berichtete in seiner Funktion als Aufsichtsratsmitglied der Selbwerk GmbH von deren Aktivitäten.

Das Vorwerk kann laut Mitteilung an vielen Stellen als Musterbeispiel für eine gute Stadtteilentwicklung angesehen werden. Allerdings dürfe man sich nicht ausruhen. Beim Spaziergang wurden einige der bisher geschaffenen "Highlights" besichtigt. Ein echtes Leuchtturmprojekt sei der Spielplatz an der Hohenberger Straße. Auch die Sanierungen und die Schaffung barrierefreien Wohnraums durch das Selbwerk seien eine Bereicherung für Selb.

Als positiv sehen die Freien Wähler Selb laut Mitteilung, dass es trotz der dichten Bebauung noch genügend Grünflächen gebe und neben den Mehrfamilienhäusern auch immer mehr Einfamilienhäuser entstanden seien. Auch die Nähe zur Natur, zum Schulzentrum und zum Einkaufszentrum seien Pfunde, mit denen man wuchern könne. Dem Appell von FWS-Vorstandssprecher Stephan Rummel, sich nicht auf dem Geschaffenen auszuruhen, schlossen sich laut Mitteilung alle anwesenden FWS-Mitglieder an.

Notwendig ist es nach Meinung der FWS, dass in Sachen Wohnraumbereinigung noch einiges passieren müsse. Manche Immobilien seien in einem desolaten Zustand und nur noch wenig bewohnt. Ziel der Stadt müsse es sein, die Gebäude mit Fördermitteln zu erwerben, abzureißen und neuen hochwertigen Wohnraum zu schaffen. Dafür, dass auch private Sanierungen gelingen können, gebe es auf dem Vorwerk gute Beispiele.

Ein Anlieger der Hanns-Braun-Straße bemängelte laut Mitteilung die schlechte Parksituation, die bei Heimspielen des VER noch verschärft werde. Für Matthias Rogler wäre eine Parkzone ausschließlich für Anwohner eine durchaus denkbare Verbesserung. In diesem Zusammenhang hob Roland Schneider das Engagement einer Unternehmerin hervor, die auf dem Vorwerk mehrere hochwertige Garagen vermiete. Auch das Selbwerk werde an der Ecke Vorwerk-/Senefelderstraße einen neuen Garagenhof erstellen. Marcel Hübler regte an, den Platz für den dortigen Wertstoffcontainer zu asphaltieren und neu zu gestalten. Momentan biete dieser ein trauriges Bild direkt am Ortseingang - ein krasser Gegensatz zur Porzellankanne. Leider werde dort am Ortseingang zum Teil auch weit schneller als die erlaubten 50 Stundenkilometer gefahren. Eine Geschwindigkeitsbegrenzung schon vor dem Ortsschild brächte wohl Besserung.

Nach einem kurzen Zwischenstopp im Jugendtreff, bei dem dessen Leiterin Birgit vom Ende interessante Informationen lieferte, machten sich die FWS-Spaziergänger noch einen Eindruck von benachbarten Häusern, die ebenfalls unter die Kategorie "sanierungsbedürftig" fallen, aber auch von einigen kleinen Oasen, etwa Sträuchern, die von den Anwohnern österlich geschmückt wurden. Dass die Grünflächengestaltung neben dem Haus Vorwerkstraße 44 bald weitergeführt wird, hoffen die FWS. So könne man mit Kleinigkeiten sicher viel bewegen.

Die eine oder andere Ruhebank für Seniorinnen und Senioren seien angebracht, auch Obstbäume wären eine tolle Idee. Stephan Rummel regte laut Mitteilung auch privates Engagement an. Er habe Oberbürgermeister Ulrich Pötzsch und Bauamtsleiter Helmut Resch angeboten, einen oder zwei Obstbäume zu spenden.

Einen Wunsch äußerte eine Anwohnerin aus der Vorwerkstraße. Mit dem Rollator oder dem Rollstuhl habe man oft Schwierigkeiten, die Straßenseite zu wechseln. Davon konnten sich die FWS-Mitglieder selbst überzeugen. So gibt es an manchen Stellen zwar schon Bordsteinabsenkungen, doch auf der gegenüberliegenden Straßenseite fehlt eine solche. Hier sollten die Stadtverantwortlichen prüfen und handeln, fordern die Freien Wähler in ihrer Mitteilung abschließend.

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Redaktion
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Veröffentlicht am:
22. 04. 2019
18:44 Uhr

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