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Wunsiedel

Verliebt ins Fichtelgebirge

Severin Wejbora lebt seit knapp zehn Jahren in Wunsiedel. Mit seiner Familie wohnt der Leiter der Landesjagdschule oben auf dem Katharinenberg.



Severin Wejbora mit Hündin Lena vor seinem malerischen Zuhause auf dem Katharinenberg.	 Foto: zys
Severin Wejbora mit Hündin Lena vor seinem malerischen Zuhause auf dem Katharinenberg. Foto: zys  

Wunsiedel - "Der Bürgermeister sagt allerweil, ich wohne da, wo eigentlich er leben müsste", schmunzelt Severin Wejbora. In der Tat: Kaum einer wohnt so malerisch wie der Leiter der Landesjagdschule in Wunsiedel. Oben auf dem Katharinenberg hat der 39-Jährige seine Zelte aufgeschlagen.

Während die Frankenpost zu Gast im Büro ist, planschen die dreijährige Antonia und der ein Jahre alte Kajetan munter im Planschbecken auf dem Balkon. Hündin Lena liegt ihrem Herrchen treu ergeben zu Füßen. "Diese Gegend hat mir schon immer gefallen", sagt Wejbora. Dabei kommt er selbst aus einer Region, in die Jahr für Jahr Tausende Touristen pilgern. Der Jäger hat seine Wurzeln im oberbayerischen Kiefersfelden, gleich an der Grenze zum berühmten Kufstein in Tirol.

"Ich war während meines Studiums überall in Bayern unterwegs", erzählt der Wahl-Wunsiedler. Doch als er die Stellenausschreibung für die Leitung der Landesjagdschule liest, ist er sofort Feuer und Flamme. Und er kriegt den Job. Das ist jetzt fast zehn Jahre her.

Bereut hat er den Umzug ins Fichtelgebirge keine Sekunde. Im Gegenteil. "Hier habe ich meine Frau Sandra kennengelernt." Eine Jägerin aus Kemnath. Seit drei Jahren ist Severin Wejbora Vater und lebt mit der Familie dort, wo er auch arbeitet.

Wenngleich die Berge in seiner alten Heimat um einiges höher sind, "gibt es hier viel mehr Lebensqualität", sagt er im Brustton der Überzeugung. Und da stehen für ihn nicht die günstigeren Lebenshaltungskosten im Vordergrund, "die aber auch ein angenehmer Nebeneffekt sind". Die Landschaft sei hier viel weiträumiger als in Oberbayern, wo sich die Touristen drängten. "Hier kann man ein bisschen entschleunigen", findet der Naturfreund.

Er habe das große Glück, eine wunderbare Kombi zwischen Büroarbeit und Arbeit in der Natur zu haben. Und die Mentalität der Menschen mag Wejbora auch. "Das ist ein umgänglicher Menschenschlag, mit dem man schnell warm wird." Die Wirtshauskultur sei ebenfalls besser als in Oberbayern, "denn hier sitzen Jung und Alt beieinander".

Was ihm allerdings ein bisschen fehlt in der Wahlheimat, sind die Einkaufsmöglichkeiten am Ort. "Das trifft jetzt nicht auf die Lebensmittel zu, aber für alles andere müssen wir zumindest nach Marktredwitz oder Bayreuth fahren."

Peggy Biczysko

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Veröffentlicht am:
13. 08. 2013
00:00 Uhr

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13. 08. 2013
00:00 Uhr



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