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Bayern Hof

Bayern Hof kämpft sich in Unterzahl zum Remis

Der Fußball-Bayernligist SpVgg Bayern Hof holt einen Punkt gegen den Tabellennachbarn SV Seligenporten. Beim 1:1 (0:1)-Unentschieden spielt Hof die zweite Hälfte in Unterzahl. Kapitän Schraps war kurz vor der Halbzeit wegen Foulspiels vom Platz gestellt worden.



Bayern Hof - Seligenporten
  Foto: Mario Wiedel » zu den Bildern

 Die Gäste verpassten es, das zweite Tor nachzulegen, sodass Chocholousek seine Farben für einen aufopferungsvollen Kampf belohnen durfte.

 

SpVgg Bayern Hof – SV Seligenporten  1:1 (0:1)

SpVgg Bayern Hof: Guyon – Miranda, Chocholousek, Schuberth (67. Winter), Schraps, Knoll, McLemore (32. Kavalir), Fleischer, Hajek, Feulner, Kyndl (70. Bifano).

SV Seligenporten: Dachs – Moos (62. Selmani), Janz, Wiedmann, Katidis, Bajrami, Olschewski, Glasner (78. Ekern), Neuerer, Kobrowski, Crow.

Schiedsrichter: Haupt (Poppenhausen).- Zuschauer: 400 . - Tore: 42. Min. Kobrowski 0:1, 80. Min. Chocholousek 1:1. – Rote Karte: Schraps (45./SpVgg Bayern Hof, wegen Foulspiels).

 

„Never change  a winning team.“ -  Ändere niemals eine siegreiche Mannschaft. Diese Fußballweisheit scheint in der heutigen Zeit überholt, in der Trainer  längst die Lust an der Rotation entdeckt haben. Der junge Hofer Coach Alexander Spindler macht da keine Ausnahme. Und doch baute er dieses Mal seine Startelf nicht um: Warum auch? Seine  Mannschaft hatte ihr jüngstes Spiel gegen den Würzburger FV nicht nur gewonnen, sondern auch prächtig gespielt. 

 

 

Hendrik Baumgart,  Coach des SV Seligenporten, machte es wie Spindler und schickte seine Mannschaft ebenfalls in unveränderter Aufstellung aufs Feld; auch Seligenporten fuhr in der Vorwoche einen überzeugenden Erfolg über Jahn Forchheim ein.

Die Partie begannen beide Teams sehr verhalten. Man merkte beiden Mannschaften den großen Respekt voreinander an. Schließlich stand auch einiges auf dem Spiel: Ein Sieg bedeutete, weiter den Anschluss nach oben zu halten, eine Niederlage  hätte nichts anderes als ein Abtauchen ins Niemandsland der Tabelle zur Folge.

Es dauerte bis zur 7. Minute, ehe es einen ersten Aufreger gab: McLemore war angetreten, durchs Mittelfeld marschiert und gefoult worden. Der anschließende Freistoß brachte nichts ein, doch das Foul wirkte nach, McLemore musste in der 32. Minute verletzt vom Platz, Kavalir ersetzte ihn. Am Spiel änderte sich wenig, das plätscherte dahin. Seligenporten zeigte sich passsicher, ohne gefährliche Aktionen zu kreieren. Und Hof zog sich zurück, wirkte bei seinen wenigen Vorstößen etwas dynamischer, doch nur ein Schuss von Kyndl sowie ein Chocholousek-Kopfball nach einem Freistoß von Schraps beschworen Gefahr herauf.

Gegen Ende der ersten Hälfte wurde Seligenporten etwas zielstrebiger und traf prompt. Doch der erste Treffer wurde zurecht wegen Abseits nicht anerkannt (38.). Die Gäste blieben am Drücker. Wenige Minuten später hieß es 0:1 – erst rettete Guyon noch mit einer Glanzparade einen Kopfball von SV-Kapitän Janz zur Ecke,  doch aus der sollte der Gegentreffer resultieren:  Kobrowski stand goldrichtig, als der Ball von der Latte prallte.

Die erste Hälfte war noch  nicht zu Ende, als Schraps im Mittelfeld Bajrami foulte. Schiedsrichterin Davina Haupt zögerte keine Sekunde und schickte den  Hofer Kapitän vorzeitig in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel begann die Spindler-Elf engagiert. In den ersten 15 Minuten war nicht zu sehen, dass die Gelb-Schwarzen in Unterzahl agierten. Torchancen aber konnten sie sich kaum  erspielen. Danach  aber setzte sich Seligenporten offensiv immer besser in Szene und nutzte jetzt den sich bietenden Raum. Als sich Kobrowski gegen Feulner rechts durchsetzte und von der Torauslinie in den Rücken der Abwehr passte, schien das zweite Tor fällig, aber der Schuss von Katidis  ging übers Tor. Danach versuchte es Bajrami, aber auch er setzte den Schuss zu hoch an  (65.). Seligenporten verdiente sich nun die Führung. Doch verpasste ein ums andre Mal ein mögliches zweites vorenscheidendes  Tor. In der 75. Minute parierte Guyon glänzend gegen den durchgebrochenen Bajrami.

Die Gastgeber gaben das Spiel nicht verloren und kämpften.  Mit Bifano für Kyndl wechselte der Hofer Trainer neuen Schwung ein. Seine Mannschaft   wollte den Ausgleich und riskierte damit viel. Und sie hatten das Glück des Tüchtigen: In der 80. Minute schlug Fleischer fast von der Mittellinie einen Freistoß in den Gäste-Strafraum und der aufgerückte Chocholousek versenkte den Ball im langen Eck – 1:1. Seligenporten  antwortete mit wütende Angriffen.

Doch die SpVgg Bayern Hof hielt den zwar etwas glücklichen, aufgrund der großen kämpferischen Leistung  der in der zweiten Hälfte aber auch verdienten Punkt fest. Kavalir hatte in der Schlussminute sogar den Siegtreffer auf dem Fuß. 

Autor

Thomas Schuberth-Roth
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Veröffentlicht am:
10. 11. 2018
16:10 Uhr

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Thomas Schuberth-Roth

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10. 11. 2018
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