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Bayern Hof

Das Glück kehrt nach Hof zurück

Mit einem Unentschieden ging das Spiel TSV Aubstadt gegen die SpVgg Bayern Hof am Samstagnachmittag zu Ende.



TSV Aubstadt: Mack (46. Reusch) - Bauer, Benkenstein, Grader, Feser - Trunk, Leicht (78. Behr) - Dellinger, Kleinhenz (64. Grell), Schmdt - Thomann.

SpVgg Bayern Hof: Schulz - Vogel, Miranda, Schraps, Mc Lemore, Fleischer, Müller, Feulner, Strößner (78. Winter), Kyndl (70. Krantz), Petracek (46. Fiebiger).

Schiedsrichter: Lüdderstedt (Neuhof). - Zuschauer: 300. - Tore: 21. Min. Petracek 0:1, 42. Min. Dellinger 1:1.

Keine einzige Sekunde ließ Schiedsrichter Jan Lübberstedt aus dem hessischen Neuhof in dieser rassigen, bis zuletzt hoch-spannenden, sehr guten Bayernliga-Partie nachspielen. Als ob er keiner von beiden Mannschaften die ganz große Enttäuschung einer Niederlage zumuten mochte. Es wären wahrscheinlich die Gäste aus Hof gewesen, die am Rande einer Niederlage beim Favoriten stand. Die Chancen zum 2:1 und mehr für die Aubstädter häuften sich gegen Spielende, wurden durch Hochgeschwindigkeitsfußball bis zum Abpfiff im Minutentakt kreiert - und vergeben. Dabei waren die Hofer - so fiel jedenfalls die Einschätzung der Gastgeber aus - eine der besten Gastmannschaften diese Saison in Aubstadt.

14.04.2018 - TSV Aubstadt - SpVgg Bayern Hof 1:1 - Foto: Mario Wiedel

TSV Aubstadt - SpVgg Bayern Hof 1:1
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Zur Verteidigung des mit der Nachspielzeit so knausrigen Schiedsrichters sei gesagt: Was hätte er auch nachspielen lassen sollen? In diesem Fight gab es kaum Pausen irgendwelcher Art, weil einfach keiner liegenblieb und kostbare Zeit zum Erzielen des Siegtreffers liegen ließ. Es waren zwei, die den Sieg wollten. "Ich mag meinen Spielern keinen Vorwurf machen", sagte TSV-Trainer Josef Francic. "Keiner vergibt absichtlich eine Torchance. Die Häufung der Spiele alle drei Tage fordert ihren Tribut. Da fehlt in entscheidenden Sekundenbruchteilen auch die Konzentration."

Während sein Kollege Alexander Spindler einräumte: "In der ersten Halbzeit haben wir auf Augenhöhe gespielt und zu einem sehr guten, rassigen Spiel beigetragen. Da hatte man das Gefühl, es müsste jede Minute was für diese oder jene Mannschaft gehen. In der zweiten Halbzeit hat uns durch die Herausnahme von Tomas Petracek die Anspiel-Station beim Umschaltspiel gefehlt und die Entlastung", erklärt er. Für ihn kam Dennis Fiebiger, der sich nach allen Kräften bemühte, aber glücklos blieb. Als dann auch noch Matej Kyndl Gelb-Rot-gefährdet raus musste, hinterließ dies einen deutlichen Eindruck im Hofer Spiel. Fabian Krantz feierte seine Premiere im Männerbereich - und bekam gleich die Spielhärte zu spüren. "Das ist ganz normal", sagte sein Trainer. Doch es ging gut. "Da hätte uns Aubstadt beinahe abgeschossen", sagte Spindler. Aber: "Wir hatten zuletzt gegen Würzburg und Aschaffenburg so viel Pech. Das ist heute als Glück geballt zurückgekommen."

Ein kalkulierter Wechsel zur Halbzeit sei der des Tschechen Tomas Petracek wegen seiner Knieprobleme gewesen. Bis zum 0:1 hatte Aubstadt eine ausgezeichnete Chance, eine sehr gute und zwei gute. Aus eigentlich überhaupt keiner machte Petracek, ein für diese Liga überragender Fußballer, die Gästeführung. In der 21. Minute war er von gleich drei Aubstädtern, Trunk, Leicht, Grader, gute zehn Meter draußen vorm Strafraum nicht zu verteidigen. Wie Schulbuben ließ er sie auf engstem Raum stehen, zog ab und traf links unten neben dem Pfosten ins Netz. Danach war Hof dem 2:0 näher als die Aubstädter dem Ausgleich. Hätten die Gäste den ein oder anderen Angriff besser ausgespielt, wer weiß, wie die Partie gelaufen wäre.

Lange machten die Hofer den Aubstädtern es schwer. Der TSV fand keine Lösung, den Ausgleich zu erzielen. Dann fiel er durch einen Standard, einen sehr schnell ausgeführten Freistoß von Thomann, der selber gerade noch am Boden gelegen hatte. Der sah Trunk, Trunk sah Dellinger und schon stand's kurz vor der Halbzeit 1:1. Der Tempofußball mit unvermeidlichen Abspielfehlern ging auch nach dem Seitenwechsel unvermindert weiter, nur jetzt zunehmend mit Aubstädter Feld- und Chancen-Vorteilen. Während die Hofer immer mehr unter Druck gerieten und deshalb überhastet Ballbesitz-Anteile vergaben - oder umgedreht. Mit sechs torreifen Großchancen füllte sich der Zettel des Berichterstatters. Bauer (69.), das Trio Bauer/Grell/Thomann (74.), Schmidt (75.), Thomann (83.), Thomann/Dellinger im Duett (85.), Feser/Thomann/Grell (87.): Nuancen jeweils, Zentimeter zu lang oder zu kurz, Sekundenbruchteile und der überragende Hofer Keeper Christopher Schulz hielt den Punkt fest. Spindler freute sich über den Zähler: "Aufgrund des ersten Durchgangs haben wir uns den Punkt mehr als verdient." R.D./msc

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Redaktion
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Veröffentlicht am:
14. 04. 2018
18:44 Uhr

Aktualisiert am:
16. 04. 2018
10:40 Uhr

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14. 04. 2018
18:44 Uhr

Aktualisiert am:
16. 04. 2018
10:40 Uhr



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