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Der Trainer des TV Münchberg im Interview

Die Integration der Spieler des TV Helmbrechts ins Team ist für Frank Lichtinger gelungen. Der Trainer des TV Münchberg hofft auf einen Mittelfeldplatz - mit Blick nach oben.



Fühlt sich wohl beim TV Münchberg: Frank Lichtinger, der in seine zweite Saison beim Handball-Landesligisten geht. Foto: Katharina Hübner
Fühlt sich wohl beim TV Münchberg: Frank Lichtinger, der in seine zweite Saison beim Handball-Landesligisten geht. Foto: Katharina Hübner  

Herr Lichtinger, am Samstag geht die neue Saison los. Wie ist die Stimmung beim TV Münchberg?

Das Landesliga-Team des TV Münchberg

Hurt, F. Bär, Roch (alle Tor) - C. Bär, Merz, Baumgärtel, Lad, Wilke, Leupold, Kalas, Troßmann, Oberländer, Eckardt, Panzer, Mayer.

 

Eine ganz tolle Stimmung und Harmonie. Die Spieler aus beiden Vereinen arbeiten toll miteinander, das ist echt super.

 

 

Hätten Sie erwartet, dass die Integration der Spieler aus Helmbrechts so gut klappt?

Ja. Die Jungs gehen doch auch miteinander fort. Da war ich mir schon sicher, dass das funktioniert.

Da die Spieler aus Münchberg und Helmbrechts schon seit mehreren Monaten zusammen trainieren, ist das sicherlich auch ein Vorteil für einen Trainer?

Wir haben versucht, aus den beiden Teams zwei tolle Mannschaften (in der Landesliga und in der Bezirksoberliga, Anm. d. Red.) zu stellen. Was natürlich auch bedeutet, dass wir uns auf vielen Positionen verändern werden und uns natürlich auch ein Stück weit noch finden müssen. Aber: Wir haben eine tolle Trainingsbeteiligung von 20 bis 25 Leuten. Da kannst du schon darauf aufbauen.

 

In der vergangenen Saison hat der TV Münchberg eine zweigeteilte Runde gespielt - in der Vorrunde hui und in der Rückrunde pfui. Die dürfte Sie einige Haare gekostet haben?

(lacht) Klar. Die Hinrunde war toll, in der Rückrunde konnten wir dann aber die verletzungsbedingten Ausfälle einfach nicht mehr kompensieren. Zumal die Kadergröße im vergangenen Jahr nicht so groß war wie jetzt in der neuen Saison.

 

Mit Thomas Wilke habt ihr nur einen Neuzugang bekommen, dafür aber den zweitbesten Torschützen der Landesliga-Saison 2018/19. Wie kam es dazu?

Wir haben Kontakt mit ihm aufgenommen, zwei, drei Gespräche geführt. Und er hat sich dann für den TV Münchberg entschieden.

 

Mit Vit Kalas und Thomas Wilke hat Münchberg den besten Rückraum der Landesliga. Beide haben in der Vorsaison fast 430 Treffer erzielt. Da kann man als Trainer schon ruhiger schlafen?

Von der Zahl her sicher ja. Aber: Die Spieler müssen sich alle einfach erst mal finden, auch von den Laufwegen her. Wenn das jedoch klappt, dann wird das eine tolle Kiste.

 

Was ist denn für den TV Münchberg, der in der Vorsaison Siebter geworden ist, möglich?

Wir wollen einen Mittelfeldplatz, mit Blick nach oben.

 

Es sind ja gleich fünf Aufsteiger dazugekommen. Wie schätzen Sie die Neulinge ein?

Die sind schwer einschätzbar. Wir kennen die meisten nicht, müssen mal die ersten Spiele abwarten. Nach drei, vier Spieltagen wird man sehen, was dann los ist.

 

Der Auftaktgegner am Samstag ist auch neu in der Landesliga. Doch der TSV Rothenburg ist der Absteiger aus der Bayernliga. Gleich ein Brocken für den TV Münchberg?

Sicherlich, denn Rothenburg ist Favorit in dieser Saison. Wir müssen einen guten Tag mit möglichst wenig Fehler erwischen. Dann brauchen wir noch Glück und müssen auch unsere Chancen nutzen. Natürlich ist auch Leidenschaft in eigener Halle wichtig. Dann können wir Rothenburg auf jeden Fall ärgern.

 

Der TV Münchberg wird nicht nur in der heimischen Gymnasiumshalle spielen, sondern auch in der Göbelhalle in Helmbrechts. Ein Nachteil?

Das sehe ich nicht so, weil wir auch in beiden Hallen trainieren. Und für uns ist ganz wichtig, dass uns unsere Zuschauer in beiden Hallen lautstark unterstützen.

 

Wer sind für Sie die Anwärter auf die Meisterschaft?

Rothenburg und HSG Fichtelgebirge.

 

Der TV Münchberg kann aber an einem guten Tag, jeden Gegner in der Landesliga schlagen...

Mit Herzblut, Leidenschaft und Wille hat man immer Möglichkeiten.

Das Gespräch führte Arndt Peckelhoff

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Redaktion
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Veröffentlicht am:
10. 09. 2019
19:52 Uhr

Aktualisiert am:
10. 09. 2019
19:52 Uhr

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Veröffentlicht am:
10. 09. 2019
19:52 Uhr

Aktualisiert am:
10. 09. 2019
19:52 Uhr



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