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Regionalsport

Ein Junger überrascht

Der Gealan-Triathlon endet anders als gedacht: Stefan Betz läuft als Erster über die Ziellinie. Auch Tobias Schmutzler aus Hof bleibt noch unter der magischen Gesamtzeit von zwei Stunden.



In der Sprintdistanz gingen insgesamt 185 Teilnehmer an den Start. 20,9 Grad betrug die Wassertemperatur des Untreusees. Dahinter der Sonnenhügel, der mit etwa 400 Zuschauern gut besetzt war.
In der Sprintdistanz gingen insgesamt 185 Teilnehmer an den Start. 20,9 Grad betrug die Wassertemperatur des Untreusees. Dahinter der Sonnenhügel, der mit etwa 400 Zuschauern gut besetzt war.  

Ihn hatten wohl die wenigsten auf der Rechnung: Stefan Betz. Der erst 19-jährige Triathlet ging mit der Landesliga-Staffel des TG 48 Schweinfurt ins Rennen - und lief am Ende fast zwei Minuten vor Vorjahressieger Jan Sibbersen ins Ziel. Trost für Letzteren: In der Wertung der Kurzdistanz tauchte Betz als Landesliga-Starter nicht auf.

22.07.2018 - 36. Gealan Triathlon - Foto: Jochen Bake

36. Gealan Triathlon
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"Jugend schlägt Alter", kommentierte Moderator Florian Spieler nach dem Einlauf des ehemaligen Profis. Immerhin trennen die beiden - Sibbersen ist Jahrgang 1975 - ganze 24 Lebensjahre. Dabei hatte der Ältere lange die Nase vorn. Nach dem Schwimmen hatte er auf Betz fast vier Minuten Vorsprung, doch der Jüngere holte auf. Der Zweikampf hielt die gut 400 Zuschauer im Start-und Zielbereich in Atem: Auf der neuen Radstrecke - vier Mal musten die Teilnehmer an der Kurzdistanz die Schleife auf der gesperrten B 2 nach Martinsreuth absolvieren - holte Betz eine Minute auf. Sollte er auf der Fünf-Kilometer-Laufstrecke rund um den Untreusee, die zwei Mal zu absolvieren war, noch die Überraschung schaffen? Nach fünf Kilometern hatte der junge Schweinfurter noch eine Minute Rückstand. "Ich habe ihn bei Kilometer sieben vor mir gesehen und dann bin ich vorbeigezogen." So trocken kommentierte Betz die entscheidenden Sekunden. Sibbersen konnte nicht mehr folgen, musste abreißen lassen.

Fast etwas untergegangen ist ob dieses Zweikampfes, dass auch der Dritte, Johannes Eglseer, der für die TSG 08 Roth einen Landesliga-Wettkampf bestritt, und der Vierte, der junge Hofer Tobias Schmutzler vom Gealan Tri Team der IfL Hof in der Gesamtzeit über 1500 Meter Schwimmen, 40,2 Kilometer Radfahren und 10 Kilometer Laufen unter den magischen zwei Stunden geblieben war.

Zum 36. Mal hatte das Gealan Tri Team der IfL Hof zu der Sportveranstaltung am Untreusee eingeladen - und mit 484 Triathleten waren fast so viele am Start wie im Vorjahr, als mit 510 der bisherige Teilnehmerrekord beim zweitältesten Triathlon-Wettbewerb in Deutschland aufgestellt wurde. Die drei Disziplinen - Schwimmen, Rad, Laufen - forderten allerdings ihren Tribut: 430 durften sich am Ende Finisher nennen.

Einer, der in all den Jahren fast immer am Start war, hat es auch gestern ins Ziel geschafft: Peter Kutscher. Zum 35. Mal hat er, der Jahrgang 1950 ist, gestern mitgemacht. In 2:40:21,4 Stunden absolvierte er die Kurzdistanz. Der älteste Starter aber war er bei Weitem nicht: Jahrgang 1940 ist der Nailaer Adolf Futterleib, der in der Sprintdistanz 1:45:30,20 Stunden brauchte.

Die älteste Starterin übrigens kam aus Stammbach vom dortigen Turnverein. Brigitte Wirth, Jahrgang 1951, blieb in der Sprintdistanz mehr als zwei Minuten unter der Zwei-Stunden-Grenze.

Moderator Florian Spieler hatte alle diese Informationen parat: Interessant und unterhaltsam streute er sein Wissen ein und hielt die Zuschauer auf dem Laufenden. Oder führte auch schon mal ein kurzes Interview. Zum Beispiel mit der Siegerin der Sprintdistanz. Julia Skala, Jahrgang 1995, vom Gealan Tri Team IfL Hof, freute sich riesig, endlich nach dritten Plätzen mal ganz oben auf dem Siegerpodest zu stehen. "Diesen Sieg peile ich jetzt schon seit Jahren an", sagte sie.

Selbst Organisationschef Bastian Schatz ging für das Gealan Tri Team IfL Hof auf die Strecke: In diesem Jahr fand er die Zeit dazu, sich bei den Teilnehmern über die Sprintdistanz einzureihen. Die nutzte der junge Bundesliga-Triathlet Philipp Dressel-Putz aus Plauen für ein lockeres Training - und blieb knapp unter einer Stunde. Nach nur 1:06:42,30 Stunden war Schatz im Ziel - und ansprechbar für Fragen. So die denn noch auftauchten. "Wichtiger als mein Rennen, war, dass organisatorisch alles geklappt hat", stellte er fest.

Gut 200 IfL-Mitglieder waren im Einsatz, dazu 40 Ehrenamtliche der DLRG, jeweils etwa zehn Streckenposten stellten THW und Polizei. Die neue Radstrecke führte vom Untreusee auf die Bundesstraße und weiter nach Martinsreuth - erstmals war die Straße gänzlich gesperrt für den öffentlichen Verkehr. Auch Rettungssanitäter mit den Ärzten Dr. Franziska Häußinger und Dr. Holger Bork waren vor Ort, um mögliche Verletzte zu versorgen. Aber sie blieben weitgehend beschäftigungslos. Nur eine Athletin klagte über Atemprobleme und kam kurzzeitig ins Sana-Klinikum.

Unabhängig davon, dass die Landesliga Nord im Rahmen des Hofer Gealan-Triathlons einen Wettkampf ausrichtete, zählten die Veranstalter wieder viele Teilnehmer aus nah und fern. Selbst aus Mainz und Hamburg waren Teilnehmer angereist. "Die Organisation ist bestens, und die Landschaft ist so schön", sagte Stefan David. Der 59-jährige war aus Lauf gekommen - für seinen zweiten Start in Hof.

Und auch das ist Gealan-Triathlon: 22 Staffeln gingen in der Sprintdistanz an den Start, die meisten aus Hof und der näheren Umgebung - unter etlichen Fantasienamen. So wie die "50 Shades of David". Der Hintergrund: Ein spontaner Entschluss von Freunden nach einer Geburtstagsfeier vor einer Woche: Carsten Taig schwamm, Alexander Künzel strampelte auf dem Rad und Kerstin Weiherer lief. "Es hat Spaß gemacht", sagte der Hofer Taig. Wie bei seinen Mitstreitern ist sein letzter Wettkampf einige Jahre her gewesen.

Autor

Thomas Schuberth-Roth
Kontakt zum Autor

Veröffentlicht am:
22. 07. 2018
19:10 Uhr

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Autor

Thomas Schuberth-Roth

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Veröffentlicht am:
22. 07. 2018
19:10 Uhr



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