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Hochfranken-Turnier: Arzberg landet Überraschungscoup

Das 23. Hochfranken-Hallenfußballturnier endet mit einer faustdicken Überraschung: Die Kreisliga-Kicker des VfB holen sich den Pokal.



Das Spiel ist aus, das Finale gewonnen, und auf der Bank des VfB Arzberg bricht ein Jubelsturm los.
Das Spiel ist aus, das Finale gewonnen, und auf der Bank des VfB Arzberg bricht ein Jubelsturm los.   Foto: Michael Ott

Die Freude war riesig. Nach dem Schlusspfiff lagen sich die Fußballer des VfB Arzberg in den Armen. Sie haben am Samstag das Finale des Hochfranken-Hallenfußballturniers vor gut 750 Zuschauern in der Roland-Dorschner-Halle in Selb für sich entschieden. "Ich habe vor vier Wochen gesagt, wir fahren da hin und gewinnen das Turnier", sagt der verschwitzte Spielertrainer Marc Sommer. "Aber das habe ich eigentlich nur aus Scherz so dahingesagt. Und jetzt hat es wirklich geklappt." Dabei war es erst die zweite Turnierteilnahme der Arzberger. Im Vorjahr war schon nach der Vorrunde Schluss.

28.12.2019 - Hochfranken-Hallenfußballturnier 2019 - Foto: Michael Ott

Hochfranken-Hallenfußballturnier 2019
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Hochfranken-Hallenfußballturnier 2019
Hochfrankenturnier 2019

Dass der Pokalgewinn am Ende für das Sommer-Team verdient ist, daran gibt es keinen Zweifel. Auch weil sie im Endspiel die klassenhöhere SpVgg Selbitz (Bezirksliga) überraschend deutlich 4:0 bezwungen haben. Schon vorher haben die Mannen um Sommer auf dem Weg ins Finale die dicksten Brocken aus dem Weg geräumt: Landesligist Kickers Selb im Viertelfinale (2:1) und den Bayernligisten SpVgg Bayern Hof im Halbfinale. Keine Frage, diese Siege waren auch etwas glücklich zustande gekommen. So fiel das 3:2 gegen Hof erst acht Sekunden vor dem Schlusspfiff. Doch die Kreisliga-Kicker hatten sich diese Erfolge redlich erkämpft - und erspielt. "Wir wollten defensiv gut und kompakt stehen, nach Ballgewinn schnell umschalten und sich bietende Chancen eiskalt nutzen", verriet Sommer nach dem Finalsieg die taktischen Vorgaben an seine junge Mannschaft. Die hat das bestens umgesetzt und sich auch nicht davon irritieren lassen, als ihr eigentlicher Toptorjäger Martin Brunner ins Tor wechselte, weil Stammkeeper Nico Scupin im Gruppenspiel gegen Titelverteidiger FC Rehau (2:2) die Rote Karte gesehen hatte.

Dies war eine dieser vielen kleinen Geschichten, die solche Turniere schreiben. Der Stürmer, der sonst Tore schießt, und nun von einer Sekunde auf die andere in die Rolle desjenigen schlüpft, der Treffer verhindern soll. "Es war gut, dass ich gleich mal angeschossen wurde, das hat mein Selbstvertrauen zwischen den Pfosten gestärkt", freute sich Brunner und unterschlug, dass er mehr als einmal sein Team mit glänzenden Paraden im Spiel und im Turnier gehalten hatte.

Underdog schlägt Favorit - auch das gehört zu Hallenturnieren wie das Salz zur Suppe. Und das passierte am Samstag gleich mehrfach. Nicht nur, dass mit Arzberg ein Kreisligist als krasser Außenseiter gewonnen hat, während des Turnierverlaufs musste manch Großer einen herben Dämpfer einstecken. Beispiele gefällig? Gleich zwei Mal erwischte es die SpVgg Bayern Hof in ihren Gruppenspielen. Nur in einem - gegen Thiersheim - gingen die jungen Bayernliga-Kicker mit einem Sieg vom Parkett, gegen die SG Regnitzlosau und Eintracht Münchberg verloren sie. Nur dank des besseren Torverhältnisses reichte es am Ende zum Weiterkommen in die Finalrunde. Das Glück kehrte dann für den Moment zurück: Das Viertelfinale entschieden die Hofer im Neunmeterschießen gegen den Bezirksligisten FC Rehau für sich. Ausgerechnet FC-Torwartoldie Matthias Karnitzschky scheiterte am Pfosten - und damit wurde es nichts aus der erhofften Titelverteidigung für das Team von Trainer Giorgio Arancino. Doch dann kam für Hof eben der Stolperstein Arzberg...

Überraschend war für die Landesliga-Fußballer des FC Vorwärts Röslau schon nach der Vorrunde Schluss. Besonders pikant dabei: die 1:2-Niederlage gegen den Gastgeber SpVgg Selb 13. Warum? Deren Spielertrainer Mohammad Tamo war in der vergangenen Saison noch eine Stütze im Landesliga-Team der Röslauer. "Es war schon etwas Besonderes, die früheren Kollegen plötzlich zum Gegenspieler zu haben", sagte Tamo und freute sich, dass seine junge Kreisliga-Mannschaft so gut mitgehalten hat. Für den Einzug in die Finalrunde reichte es dann aber doch nicht ganz.

Hoch gehandelt als Favorit war einmal mehr auch wieder der zweite Selber Verein, die Kickers. Doch die Landesliga-Fußballer scheiterten bereits im Viertelfinale - am späteren Sieger aus Arzberg. 1:2 ging das Spiel verloren, Patrick Sinkule und Jonas Häcker hatten dabei schon zwei Tore vorgelegt, ehe Fabian Bösel mit einem direkt verwandelten Freistoß beim Selber Anhang noch einmal die Hoffnung keimen ließ. Vergebens. Die Kickers waren raus - doch auf der Tribüne blieben die Schützlinge von Trainer Martin Damrot im Gespräch. Mit einem Paukenschlag: Es war durchgesickert, dass Waldemar Schneider und Vaclav Heger den Verein verlassen werden (siehe Bericht unten).

Zum 23. Mal hatte die SpVgg Selb 13 am vergangenen Samstag zwölf Vereine zum Hochfranken-Turnier eingeladen. "Es ist für mich das herausragende Hallenturnier in der Region, und ich betrachte es als Ehre, wieder dabei sein zu dürfen", unterstrich Jürgen Schiller, sportlicher Leiter der SG Regnitzlosau, seine Wertschätzung. Tatsächlich war die Veranstaltung wieder bestens organisiert. Schade nur, dass - wie im Vorjahr schon - die Lautsprecheranlage nicht funktionierte. Die Information der Zuschauer wie etwa zum Tabellenstand oder der Ansage der jeweiligen Torschützen blieb da zwangsläufig etwas auf der Strecke. Dessen ungeachtet war die Stimmung auf den Rängen aber bestens. Einzelne Fanlager unterstützten ihre Mannschaften lautstark.

Für den vor- und diesjährigen Turnierzweiten SpVgg Selbitz bleibt nach dem Turnier ein bitterer Nachgeschmack. Nicht nur, dass Torhüter Andreas Schall die Rote Karte gesehen hatte, schlimmer wog eine böse Verletzung des 19-jährigen Niclas Hackenberg. Im Viertelfinale verletzte sich der Youngster im Team von Trainer Florian Narr-Drechsel bei einem Pressschlag so schwer, dass er nicht weiterspielen konnte. Wie sich noch am selben Abend bei einer Untersuchung im Klinikum Hof herausstelle, zog sich Hackenberg einen Knöchelbruch zu und wird demnächst operiert.

Lesen Sie auch: Paukenschlag bei Kickers Selb

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Thomas Schuberth-Roth
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Veröffentlicht am:
28. 12. 2019
18:45 Uhr

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Autor

Thomas Schuberth-Roth

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Veröffentlicht am:
28. 12. 2019
18:45 Uhr



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