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Lokalsport

Die ersten Spiele

Optimistische Frauen, starke Herren

Die Keglerinnen des SKK 1926 Helmbrechts starten am Wochenende in die Saison der 2. Bundesliga. Die Männer wagen das Abenteuer Landesliga.



Freuen sich schon auf die anstehende Saison in der 2. Bundesliga: die Helmbrechtser Keglerinnen (von links) Ursula Hübner, Sylvia Sorge, Nicole Müller, Kathrin Hoppert, Nadja Knopf, Rebecca Lang und Nicole Stenglein. Fotos: Verein
Freuen sich schon auf die anstehende Saison in der 2. Bundesliga: die Helmbrechtser Keglerinnen (von links) Ursula Hübner, Sylvia Sorge, Nicole Müller, Kathrin Hoppert, Nadja Knopf, Rebecca Lang und Nicole Stenglein. Fotos: Verein   » zu den Bildern

Bereits eine Woche früher als gewöhnlich, am 8. und 9. September, starten die Kegler in die neue Saison 2018/2019. Trotz der etwas kürzeren Vorbereitungsphase gehen die Keglerinnen des SKK 1926 Helmbrechts optimistisch an den Start in der 2. Bundesliga Mitte, hatten sie doch das vergangene Jahr mit einem ordentlichen sechsten Platz und 20:16-Punkten abgeschlossen und sich dabei eher an den vorderen Tabellenrängen orientiert.

Da es keinen Absteiger aus der 1. Bundesliga gegeben hat und der SV Pöllwitz sich in den Ausscheidungsspielen den Aufstieg ins Oberhaus sicherte, gibt es wie im Vorjahr drei Neulinge. Nach einjähriger Abstinenz kehrt die Schützengilde Bayreuth als Meister der Bayernliga zurück. Aus Thüringen komplettieren SV Harras und Germania Neustadt/Orla das Starterfeld. Einen ausgemachten Favoriten gibt es nicht - es herrscht wie im vergangenen Jahr eine hohe Leistungsdichte. Ziel muss es deshalb sein, von Beginn an immer wieder zu punkten und längere Durststrecken zu vermeiden, um das Ziel sicheres Mittelfeld nicht zu gefährden. Vor allem an der früheren Heimstärke muss das Team wieder mehr arbeiten, da hatte Helmbrechts in der Vergangenheit die eine oder andere Partie leichtfertig aus der Hand gegeben. Da der SKK 1926 aber unverändert an den Start gehen kann, sollte dies machbar sein.

 

Zum Saisonauftakt muss Helmbrechts gleich zum Derby bei Schützengilde Bayreuth antreten, vor allem aufgrund der Vorkommnisse und des Protests von Bayreuth in der vorletzten Saison sicher nicht einfach. Danach stehen zwei Heimspiele in Folge gegen SG Dittelbrunn und SKC Victoria Bamberg auf dem Spielplan, also alles in allem ein strammes Auftaktprogramm.

Neben den Frauen haben aber auch die Herren aufhorchen lassen. Sie spielten eine starke Saison in der Regionalliga Oberfranken/Unterfranken und belegten einen sehr guten vierten Platz. Durch die Zweiteilung der Bayernliga berechtigte dieser Rang zum Aufstieg in die Landesliga Nord, was bisher noch kein Männerteam der 26er geschafft hat.

In der neuen Klasse kann es deshalb nur ein Ziel geben, den Klassenerhalt. Helmbrechts trifft dort zwar auch auf einige alte Bekannte, aber die Zusammensetzung der gegnerischen Teams hat sich in der Zwischenzeit geändert. Zum Saisonstart gastieren die 26er beim Mitaufsteiger Gut Holz Schweinfurt und sollten dort nicht chancenlos sein. Als Favoriten für den Titel gelten FC Eintracht Bamberg und der SKV Versbach, der mit Norbert Strohmenger, der etliche Jahre für Bamberg und Staffelstein in der Bundesliga spielte, einen dicken Fisch an Land gezogen hat. Die Aufsteiger CT Post Franken Coburg und KC Oberaltertheim sind weitgehend unbeschriebene Blätter.

Mit den im vergangenen Jahr gezeigten Leistungen sollte das Ziel Klassenerhalt aber möglich sein, vor allem wenn das Team es schafft, die Heimbilanz noch etwas zu verbessern. Voraussetzung ist natürlich, dass alle an einem Strang ziehen und die Mannschaft von Verletzungen und Ausfällen verschont bleibt.

In einem Vorbereitungsspiel zwischen den Frauen und den Herren wurden schon einmal ansehnliche Ergebnisse erzielt. Mit 3236:3225 und 5:3-Punkten setzten sich die Frauen knapp durch, allerdings fehlten auf beiden Seiten urlaubsbedingt noch einige Akteure aus der Stammformation. Die besten Einzelergebnisse erzielten bei den Männern Tobias Tetzner (577), Tobias Pfundt (576) und Jörg Schuchardt (559). Bei den Frauen überzeugten Sylvia Sorge (587), Kathrin Hoppert (565) und Kerstin Schuchardt (543). M.H.

Autor

Manfred Hübner
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Veröffentlicht am:
03. 09. 2018
21:34 Uhr

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Manfred Hübner

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03. 09. 2018
21:34 Uhr



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