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VER Selb

Bauer behält die Nerven

Der Kapitän schießt den Eishockey-Landesligisten VER Selb 1b im Penaltyschießen zum Sieg gegen Freising. Gegen den Tabellenführer aus Haßfurt gibt es nichts zu erben.



Kapitän Fabian Bauer markierte im Penaltyschießen den entscheidenden Treffer zum 3:2-Sieg der 1b-Mannschaft des VER Selb gegen die Black Bears aus Freising.	Foto: Michael Ott
Kapitän Fabian Bauer markierte im Penaltyschießen den entscheidenden Treffer zum 3:2-Sieg der 1b-Mannschaft des VER Selb gegen die Black Bears aus Freising. Foto: Michael Ott  

VER Selb 1b - SE Freising n. P. 3:2 (0:1, 2:0, 0:1)

VER 1b: Uhrin (Bätge) - Schmid, April, Gimmel, Hechtfischer, Hördler, Wich - Tanner, Warkus, Winkler, Lippert, Lück, Bauer, Pfänder, Tausend, Heinritz, Roos, Schlott.

Tore: 1. Min. Brezina 0:1, 27. Min. Tausend (Wich, Bauer) 1:1, 39. Min. Warkus (Tausend, Bauer) 2:1, 57. Min. Oesterreich 2:2, 65. Min 3:2 Bauer (Penaltyschießen). - Zuschauer: 42. - Strafzeiten: Selb 0, Freising 14.

Das Spiel startete für die Selber alles andere als gut. Bereits nach 52 Sekunden schoss Brezina die Gäste in Führung. Danach hatten die Wölfe die Partie im Griff, ließen in der Defensive wenig zu und erarbeiteten sich immer wieder gute Möglichkeiten. Allerdings ließ die Chancenverwertung zu wünschen übrig. Im zweiten Drittel blieben die Hausherren am Drücker und drängten auf den Ausgleich. Der fiel dann auch im Powerplay mit einem schönen Schuss von Kevin Tausend ins kurze Eck. Kurz darauf eine Schrecksekunde, als VER-Verteidiger April nach einem Check im eigenen Drittel am Boden liegen blieb. Für ihn war das Spiel aufgrund einer Schulterverletzung vorbei. Wenige Minuten später traf Ricco Warkus mit einem eher harmlosen Schuss von der blauen Linie zum 2:1. Dem Freisinger Torhüter war hier die Sicht genommen.

Im letzten Spielabschnitt entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem die Selber ihre Führung durchaus hätten ausbauen können. In der 57. Minute traf dann aber Freising zum Ausgleich erzielen. Damit ging es in die Verlängerung, die torlos blieb. Das Penaltyschießen musste entscheiden. VER-Kapitän Bauer traf gleich beim ersten Versuch ins obere rechte Eck. Torwart Uhrin hielt alle drei gegnerischen Penaltys und hielt damit den Zusatzpunkt für die Wölfe fest. Mit nun 17 Zählern beißen sich die Wölfe vorerst im Tabellenmittelfeld fest.

VER Selb 1b -

ESC Hassfurt 3:9 (1:4, 2:1, 0:4)

VER 1b: Bätge (21. Uhrin) - Silbermann, Schmid, April, Gimmel, Hechtfischer, Wich - Roos, Groß, Worotnikow, Warkus, Lück, Bauer, Pfänder, Tausend, Schlott.

Tore: 9. Min. Kratschmer 0:1, 11. Min. Hora 0:2, 15. Min. Hora 0:3, 18. Min. Warkus (Tausend, Schmid) 1:3, 20. Min. Trübenekr 1:4, 27. Min. Lang 1:5, 32. Min. Warkus 2:5, 35. Min. Bauer 3:5, 47. Min. Zürcher 3:6, 51. Min. Zürcher 3:7, 54. Min. Trübenekr 3:8, 58. Min. Hornak 3:9. - Zuschauer: 80. - Strafminuten: Selb 10, Haßfurt 6.

Die Hawks aus Haßfurt machten schnell klar, warum sie Landesliga-Tabellenführer sind und den offensivstärksten Angriff der Liga haben. Von Beginn machten die Unterfranken mächtig Druck auf den Kasten von Timon Bätge, der nach 18 Minuten bereits drei Mal hinter sich greifen musste. Den Selber Anschlusstreffer durch Ricco Warkus konterte Haßfurt eine Sekunde vor Ende des Drittels mit dem 1:4. VER-Trainer Stefan Wegmann entschied sich für einen Torhüterwechsel. Radek Uhrin kassierte nach 26 Minuten das 1:5, nachdem ein unsauberer Aufbaupass abgefangen und der Puck im Nachschuss über die Linie gestochert wurde. Die Wölfe kamen durch Warkus und Bauer zwar noch einmal auf 3:5 heran, spätestens mit dem sechsten Haßfurter Treffer in der 47. Minute war aber die Messe gelesen. St.A.

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Veröffentlicht am:
26. 11. 2019
19:18 Uhr

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26. 11. 2019
19:18 Uhr



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