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VER Selb

Das Gefühl ist ein bisschen besser

Der Eishockey-Oberligist VER Selb feiert im letzten Testspiel gegen Erfurt sein erstes Erfolgserlebnis. Es läuft aber noch längst nicht alles rund vor dem Saisonstart in Füssen.



Einen sehr guten Eindruck hinterließ beim VER am Sonntag der junge Maximilian Hirschberger (rechts),hier gegen Fritz Denner.
Einen sehr guten Eindruck hinterließ beim VER am Sonntag der junge Maximilian Hirschberger (rechts),hier gegen Fritz Denner.   Foto: Mario Wiedel

VER Selb - Black Dragons Erfurt n.P. 6:5

 

VER Selb: Deske (30. Kümpel) - Ondruschka, Müller, Bär, Nijenhuis, Silbermann, Kremer, Wenisch - McDonald, Schmidt, Gare, Kabitzky, Gelke, Graaskamp, Schiener, C. Zimmermann, Klughardt, Hirschberger, Worotnikow.

Schiedsrichter: Simankov. - Zuschauer: 550. - Tore: 15. Min. Graaskamp (Kabitzky) 1:0, 17. Min. Schüpping 1:1, 25. Min. Ondruschka (Müller, McDonald; 5-3) 2:1, 34. Min. Kostourek (4-4) 2:2, 36. Min. Gelke (Schmidt; 4-4) 3:2, 38. Min. Schümann 3:3, 44. Min. Schmidt (Müller) 4:3, 57. Min. Schüpping 4:4, 59. Min. Kostourek 4:5, 60. Min. Kabitzky 5:5, Penaltyschießen: Gare 6:5.

Einige Selber Fans wussten nicht so recht, ob sie sich nun ärgern oder doch freuen sollten über den ersten Sieg im fünften und letzten Testspiel. Vor der Saison 2013/14 hatte der VER nämlich sämtliche Vorbereitungsspiele in den Sand gesetzt - und wurde sechs Monate später Oberligameister. Dass es nun gegen Erfurt doch geklappt hat mit einem Erfolgserlebnis, sorgt vor dem Saisonauftakt am Freitag in Füsssen vor allem bei Trainer Henry Thom für ein besseres Gefühl. Für ein bisschen besseres zumindest. Die fünf Gegentreffer haben dem Coach nämlich auch nicht sonderlich geschmeckt. "Das waren individuelle Fehler. Darüber ärgere ich mich." Und was Thom ebenfalls nicht ins Konzept passt: Nach Ben Böhringer, der sich am Freitag Verletzungen im Gesicht zuzog, nächste Woche aber wieder zur Verfügung stehen dürfte, gab es am Sonntag mit Leon Kremer und Carl Zimmermann weitere verletzte Spieler zu beklagen.

22.09.2019 - Selber Wölfe - Black Dragons Erfurt 6:5 n.P. - Foto: Mario Wiedel

Selber Wölfe - Black Dragons Erfurt 6:5 n.P.
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Selber Wölfe - Black Dragons Erfurt 6:5 n.P.
Selber Wölfe - Black Dragons Erfurt 6:5 n.P.

Bei der Generalprobe verzichtete Thom auf Experimente. Also keine vier Reihen - und auch kein Einsatz von Kenny Turner, dessen deutscher Pass weiter auf sich warten lässt. "Es wird wohl auch bis Freitag nicht klappen", erklärte der Selber Coach den Verzicht auf den Kanadier. Dafür stand Förderlizenzspieler Noah Nijenhuis erstmals in diesem Eishockeywinter in der Verteidigung.

Die Wölfe begann druckvoll, bissen sich fast fünf Minuten im Erfurter Drittel fest. Die erste dicke Chance hatten aber die vom Ex-Selber Fred Carroll trainierten Gäste. Schümann blieb im Alleingang an VER-Keeper Niklas Deske hängen. Auch in der Folge setzte der Nord-Oberligist vorwiegend auf Konter - und die waren nicht ungefährlich. Vor allem der Ex-Peitinger Milan Koroustka und Felix Schümann taten sich auf Erfurter Seite hervor. In Führung gingen aber doch die Hausherren. Einen fein ausgespielten Konter über Christoph Kabitzky vollendete Charley Graaskamp. Nur zwei Minuten später ließen die Wölfe aber Schümann frei vor dem Tor gewähren - 1:1.

Im zweiten Drittel nutzte der VER eine doppelte Überzahl zur erneuten Führung durch Ondruschka, der von der blauen Linie den Hammer auspackte. Zu oft aber wirkten die Wölfe in der Folge beim Spielaufbau zu fahrig, liefen in Überzahl sogar in zwei Konter, bei denen Deske den möglichen Ausgleich verhinderte. Der fiel dann nach 34 Minuten, als dem eingewechselten Manuel Kümpel ein Schuss von Kostourek durch die Schoner rutschte. Gelke traf zwar kurz darauf zur erneuten Selber Führung, die aber wieder nicht lange Bestand haben sollte.

Im Schlussdrittel war der VER zunächst wieder tonangebend und kam durch Schmidt zum verdienten 4:3. Alles deutete bereits auf einen Selber Sieg hin - doch die letzten Minuten hatten es dann noch einmal in sich. Erst drehte der Nord-Oberligist durch Treffer von Schüpping und Kostourek die Partie. Zehn Sekunden nach dem 4:5 und 59 Sekunden vor der Schlusssirene ließ Kabitzky aber die Wölfe-Anhänger noch einmal jubeln. 5:5 - Penaltyschießen. Hier trafen Lanny Gare und Ian McDonald für den VER, während auf Erfurter Seite beide Schützen an Torwart Kümpel scheiterten. Bei den Wölfen brachte zwar auch Kabitzky die Scheibe nicht im Tor unter, er wurde aber vom Keeper klar von den Beinen geholt. Hier hätte der Schiedsrichter eigentlich auf technisches Tor entscheiden müssen. Sei’s drum. Die Zeit der Vorbereitung und der Testspiele mit oft leicht angezogener Handbremse ist vorbei, am Freitag geht es endlich wieder um Punkte. Dann freilich müssen die Wölfe, bei denen sich der junge, technisch beschlagene und wieselflinke Maximilian Hirschberger für weitere Einsätze wärmstens empfohlen hat, eine Schippe drauflegen. Dass da geht, wissen die VER-Anhänger ja schon seit einigen Jahren.

 

 

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Andreas Pöhner

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Veröffentlicht am:
22. 09. 2019
21:40 Uhr

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Andreas Pöhner

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Veröffentlicht am:
22. 09. 2019
21:40 Uhr



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