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VER Selb

Eine Demütigung allererster Güte

Der VER Selb lässt sich in der Eishockey-Oberliga von Regensburg vorführen. Es setzt die erste Niederlage der Meisterrunde. Warum läuft nach starken Spielen so wenig zusammen?



Mit dem Rücken zur Bande: VER-Angreifer Landon Gare (links) gegen Jakob Weber. Foto: Mario Wiedel
Mit dem Rücken zur Bande: VER-Angreifer Landon Gare (links) gegen Jakob Weber. Foto: Mario Wiedel  

Eisbären Regensburg - VER Selb 11:1

VER Selb: Deske (31. Kümpel) - Müller, Ondruschka, Kolb, Fink, Böhringer, Kremer - Gare, Gollenbeck, McDonald, Geigenmüller, Graaskamp, Lüsch, Schiener, Zimmermann, Moosberger, Hördler.

Schiedsrichter: Hurtik. - Zuschauer: 1861. - Tore: 4. Min. Flache (Gajovsky, Divis) 1:0, 6. Min. Flache (Keresztury) 2:0, 10. Min. Vinci (Schiller, Stöhr) 3:0, 21. Min. Gajovsky (Divis; 5-4) 4:0, 31. Min. Ontl (Keresztury) 5:0, 37. Min. Böhm (Divis) 6:0, 39. Min. Divis (Gajovsky) 7:0, 41. Min. Flache (Gajovsky; 5-4) 8:0, 42. Min. Flache (Ontl) 9:0, 45. Min. Flache (Weber) 10:0, 49. Min. Geigenmüller (Müller) 10:1, 57. Min. Heider (Kroschinski, Stöhr) 11:1. - Strafminuten: Regensburg 6, Selb 20 + 10 (Graaskamp).

Unaufhaltsam, hungrig, formstark - diese Eigenschaften wurden dem Eishockey-Oberligisten VER Selb in jüngster Vergangenheit zugeschrieben. Mit sieben Siegen in Serie reisten die Wölfe am Sonntagabend zum Meisterrunden-Duell zu den Eisbären Regensburg. Ziel: der achte Streich. Von eben diesem war die Mannschaft von Trainer Henry Thom aber Welten entfernt. Beim Spitzenreiter setzte es eine krachende und blamable 1:11-Niederlage. Weil aber auch der ECDC Memmingen in Rosenheim verlor, blieb Selb zumindest auf Tabellenrang fünf.

03.02.2019 - Eisbären Regensburg - Selber Wölfe 11:1 - Foto: Mario Wiedel

Eisbären Regensburg - Selber Wölfe 11:1
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Eisbären Regensburg - Selber Wölfe 11:1

"Ein Schnaps reicht nach so einem Spiel nicht", sagte VER-Coach Thom nach der Partie dem Radiosender Euroherz. "Bei uns ist nichts zusammengelaufen. Solche Tage kann man haben, ich erwarte aber schon, dass wir da etwas mehr dagegenhalten."

Eine kalte Dusche bekam der VER schon in den ersten Minuten ab. Nach gut fünf Minuten stand es 2:0 für Regensburg. Die Wölfe wollten unbedingt kompakt stehen und zunächst grobe Fehler vermeiden - es gelang ihnen aber nicht. Beim ersten Gegentreffer störten die Selber nicht konsequent genug, Flache traf aus spitzem Winkel. Und auch beim zweiten Gegentor waren die Hochfranken nicht auf der Höhe. Wieder jubelte Eisbären-Kapitän Flache.

Selb war geschockt. Es brauchte eine Reaktion. Die gab es aber nicht, im Gegenteil: Es kam noch dicker für den VER. Vinci stand bei einem Querpass von Stöhr goldrichtig und erzielte das 3:0 für die Oberpfälzer. Die Hausherren spielten wie entfesselt, die Wölfe waren sichtlich beeindruckt. VER-Coach Henry Thom sah nur eine Lösung: Auszeit.

Die Wölfe mussten einen Weg finden, Zugriff auf diese Partie zu bekommen. Bis dato gab es keine gute Offensivaktion der Gäste - sollte sich das im zweiten Abschnitt ändern? Nein. Erst 58 Sekunden waren gespielt, da stellte Gajovsky nach einer sehenswerten Kombination auf 4:0 für die Gastgeber. Riesig war die Spiellaune der Eisbären - und riesig war auch die Verunsicherung beim VER. Die mitgereisten Selb-Fans warteten immer noch auch die erste echte Torgelegenheit ihres Teams. Das allein sagte schon alles aus über die Kräfteverhältnisse auf dem Eis.

Die Selber konnten einem leid tun. Ihnen gelang kaum etwas - bei Regensburg lief es dagegen weiter wie geschmiert. Ontl tauchte völlig frei vor Deske auf. 5:0. Der Wölfe-Schlussmann hatte genug, er ging vom Eis und wurde von Kümpel ersetzt. Doch auch mit der Nummer zwei des VER wurde es nicht besser. In der 37. Minute markierte Böhm das 6:0. Damit waren auch die Hoffnungen der kühnsten Selber Optimisten dahin. Es sollte nur noch um eines gehen: Schadensbegrenzung.

Es ging ins Schlussdrittel. Und schon im mittleren Abschnitt war noch ein siebter Treffer für die Eisbären gefallen. Divis, der beste Mann auf dem Eis, war der Torschütze. So hatten die letzten 20 Spielminuten nur noch statistischen Wert. Und in diesen Minuten führten die Regensburger ihren Gegner endgültig vor. Eine Viertelstunde vor Spielschluss stand es 10:0! Eine Demütigung allererster Güte! Dass Geigenmüller noch das Ehrentor gelang, interessierte niemanden mehr. Heider setzte den Schlusspunkt für Regensburg.

Für den VER geht es darum, dieses Debakel schnell abzuhaken. Thom wird dabei hoffen, dass Schiener und Kolb nicht schlimmer verletzt sind. Beide mussten im Laufe der Partie angeschlagen vom Eis. red

 

 

 

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Veröffentlicht am:
03. 02. 2019
20:38 Uhr

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03. 02. 2019
20:38 Uhr



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