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VER Selb

Selber Wölfe kassieren erneute Niederlage

Der Eishockey-Oberligist VER Selb präsentiert sich kampf- und spielstark in Rosenheim. Das Scheibenglück ist aber einmal mehr nicht auf Seiten der Wölfe, die viele Strafen kassieren.



Die Wölfe haben in Rosenheim einen guten Auftritt hingelegt, ließen aber zu viele Chancen liegen. Auch in dieser Situation scheitert der Selber Achim Moosberger an Starbulls-Torwart Lukas Steinhauer. Foto: Mario Wiedel
Die Wölfe haben in Rosenheim einen guten Auftritt hingelegt, ließen aber zu viele Chancen liegen. Auch in dieser Situation scheitert der Selber Achim Moosberger an Starbulls-Torwart Lukas Steinhauer. Foto: Mario Wiedel  

VER Selb: Deske (Kümpel) - Müller, Kolb, Ondruschka, Silbermann, Kremer, Böhringer - Moosberger, McDonough, McDonald, Gare, Schiener, Geigenmüller, Gollenbeck, Hördler, Lüsch, Klughardt.

Schiedsrichter: Aumüller (ESC Planegg). - Zuschauer: 2243. - Tore: 14. Min. Slanina 1:0, 38. Min. Pauker (5-3) 2:0, 40. Min. Bilek (5-4) 3:0, 50. Min. Gare (Geigenmüller, Schiener) 3:1, 58. Min. Ondruschka (5-4) 3:2. - Strafminuten: Rosenheim 10, Selb 16 + 10 für Moosberger + 10 für Kolb.

Der eine strotzte nach sieben Siegen aus den vergangenen acht Spielen nur so vor Kraft, der andere sucht seit Wochen sein Selbstvertrauen wieder zusammen: So stellte sich die Ausgangssituation dar vor dem Duell zwischen dem Tabellenzweiten Starbulls Rosenheim und den Selber Wölfen. Die mussten bei der Anreise nach Oberbayern eine längere Umleitung in Kauf nehmen - und kurz vor Rosenheim musste schließlich auch noch der Busfahrer eine halbe Stunde Pause einlegen. "Das war vielleicht sogar ganz gut. Da blieb nicht so viel Zeit zum Nachdenken", meinte VER-Trainer Henry Thom nach dem Spiel bei der Pressekonferenz.

Die Partie begann wegen der späten Ankunft der Wölfe mit einer viertelstündigen Verspätung, aber einer hellwachen und kampfbereiten VER-Mannschaft. Die Gäste zeigten zu Beginn fast ein bisschen zu viel Aggressivität: Schon nach knapp zwei Minuten saßen mit Moosberger und Müller zwei VER-Cracks auf der Strafbank. Eine ganz schwierige Situation also, doch Selb machte das in der doppelten Unterzahl richtig gut und ließ Rosenheim zu keinem gefährlichen Abschluss kommen.

Vom gefürchteten Rosenheimer Tempo-Eishockey war auch in der Folge wenig zu sehen. Der VER stand gut und stabil - und setzte nach und nach selbst einige Nadelstiche mit leicht veränderten Reihen. Die beste Möglichkeit hatte Kolb nach zwölf Minuten, sein Schuss verpasste aber knapp das Ziel. Glück hatten die Wölfe in der 14. Minute, als Starbulls-Topscorer Frosch alleine auf VER-Keeper Deske zulief, aber ins Stolpern geriet. Sekunden später aber doch die Führung für den Gastgeber: Neuzugang Slanina umrundete das Selber Gehäuse, die jungen Wölfe-Verteidiger Kremer und Böhringer gingen etwas zögerlich zu Werke - und der Puck lag im Netz. In der 18. Minute fast das 2:0, doch Deske reagierte stark gegen Slanina. Nachdem der Rückstand zunächst doch etwas Wirkung gezeigt hatte, lief es im zweiten Drittel wieder besser für die Wölfe. In der 24. Minute tauchte McDonough alleine vor dem Rosenheimer Gehäuse auf, scheiterte aber an Torwart Steinhauer. Ohne zählbaren Erfolg blieb auch ein Überzahlspiel der Selber, die nach 30 Minuten richtig Glück hatten bei einem Pfostenschuss von Henriques. Eine kleinen Kampfeinlage gab es dann zwischen VER-Verteidiger Böhringer und Bucheli, der die Handschuhe fallen ließ und dafür zwei Minuten länger in der Kühlbox schmoren musste. Danach aber gerieten die Wölfe wieder in Unterzahl. Zunächst musste Kolb nach einem harten Check auf die Strafbank. Die füllte sich noch weiter mit McDonough und Müller. Und dieses Mal nutzte Rosenheim seine 5:3-Überzahl durch den Ex-Selber Pauker, der im Nachschuss zum 2:0 traf. Und 42 Sekunden vor der zweiten Sirene traf der Gastgeber - noch immer mit einem Mann mehr auf dem Eis - zum 3:0. Und die Wölfe? Sie haderten mit ihrer Chancenverwertung und den zu vielen Strafzeiten. "Wir wurden vom Schiedsrichter nicht unbedingt fair bewertet", sagt Kapitän Florian Ondruschka auf dem Weg in die zweite Pause. "Und wir müssen unsere Möglichkeiten besser verwerten."

Ein schnelles Tor sollte her zu Beginn des Schlussabschnitts. Das Scheibenglück war aber weiter nicht auf Seiten der um den Anschluss kämpfenden Gäste. Und die Uhr lief unnachgiebig herunter. Nach 50 Minuten durften die Wölfe dann endlich jubeln. Geigenmüllers Schuss lenkte Gare zum 3:1 ins Tor. Nur 60 Sekunden später hatte Rosenheim die große Chance, den alten Abstand wiederherzustellen, Bilek scheiterte aber mit einem Penalty an Deske. Der ging bereits drei Minuten vor dem Ende vom Eis, und mit sechs Feldspielern gelang Ondruschka per Schlagschuss gegen nur vier Rosenheimer das 3:2. Eine weitere Strafzeit bremste den Schlussspurt der Wölfe aber wieder aus. "Diese Niederlage tut schon weh heute", sagte Trainer Henry Thom, der mit der Einstellung seiner Spieler sehr zufrieden war. "Wir hätten es verdient gehabt, etwas mitzunehmen." A.P.

Starbulls Rosenheim-

VER Selb

 

3:2

 

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Veröffentlicht am:
18. 11. 2018
20:02 Uhr

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