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VER Selb

Und schon wieder eine Nullnummer

Der VER Selb verliert in der Eishockey-Oberliga zum siebten Mal in Serie. In Regensburg enttäuschen die Wölfe auf ganzer Linie. Sogar die gegnerischen Fans haben Mitleid.



Scheibe verfehlt: Der Selber Dominik Müller (rechts) will hier gegen Erik Kereztury einen Angriff abschließen - das misslingt. Foto: Mario Wiedel
Scheibe verfehlt: Der Selber Dominik Müller (rechts) will hier gegen Erik Kereztury einen Angriff abschließen - das misslingt. Foto: Mario Wiedel  

15.12.2019 - Eisbären Regensburg – VER Selb 7:0 - Foto: Mario Wiedel

Eisbären Regensburg – VER Selb 7:0 Regensburg
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VER Selb: Bätge (Kümpel) - Ondruschka, Kolb, Müller, Silbermann, Böhringer, Kremer - Gare, Schmidt, McDonald, Graaskamp, Gelke, Kabitzky, Schiener, Turner, Hirschberger, Klughardt.

Schiedsrichter: Schadewaldt. - Zuschauer: 1809. - Tore: 1. Min. Heger (Heider, Gajovsky) 1:0, 5. Min. Gajovsky (Divis) 2:0, 8. Min. Flache (Schiller) 3:0, 13. Min. Heger (Divis, Heider) 4:0, 27. Min. Mühlbauer (Schwamberger, Holmgren; 4-5) 5:0, 32. Min. Weber (Ontl, Heger; 5-4) 6:0, 54. Min. Sauer ( Tausch, Holmgren) 7:0. - Strafminuten: Regensburg 4, Selb 2.

Auf dem Papier sah das schon vor Spielbeginn übel aus für den VER Selb. Die Wölfe, bis dato sechs Mal in Folge mit einer Nullnummer, gastierten bei den Eisbären Regensburg, die zuvor sechs Siege in Serie gefeiert hatten. Eine ganz einfache Angelegenheit also für die Oberpfälzer? Ja! Die Gastgeber beherrschten am Sonntagabend den VER vom Start weg. Damit kommt das Team von Trainer Henry Thom in der Eishockey-Oberliga Süd weiter nicht in die Spur. In Regensburg stand letztlich eine klare 0:7-Niederlage zu Buche - es ist nun schon die siebte nacheinander.

VER-Trainer Henry Thom war anschließend im Euroherz-Interview wortkarg und angesäuert: "Die ersten drei Treffer gehen praktisch ins leere Tor. Es muss alles besser werden." Die Verteidigung fange vorne an, davon sei nichts zu sehen gewesen. Ohne Namen zu nennen, kündigte Thom an, dass sich in dieser Woche personell noch einmal etwas tun werde. "Am nächsten Wochenende geht es um alles. Das muss jedem klar sein", sagte er vor den Spielen gegen den Tabellenelften Blue Devils Weiden.

Bereits nach 26 Sekunden nahm das Unheil in Regensburg seinen Lauf. Bei den Eisbären lief die Scheibe schnell, die Selber Verteidiger waren gedanklich noch in der Kabine - 1:0 für Regensburg. Nikola Gajovsky setzte Lukas Heger sehenswert in Szene, und der ließ VER-Schlussmann Timon Bätge keine Chance.

Dieser Bätge konnte einem im weiteren Verlauf nur leidtun. Denn: Die Wölfe agierten in der Verteidigung viel zu sorglos. Resultat: Das 2:0 der Oberpfälzer in der fünften Spielminute durch den sehr auffälligen Gajovsky. Selb war überfordert mit spielfreudigen Regensburgern. Zwingende Offensivaktionen hatten die Gäste kaum zu verzeichnen - sie waren in erster Linie vor dem eigenen Tor beschäftigt. Dort klingelte es in der achten Minute bereits ein drittes Mal. Diesmal war Peter Flache der Torschütze, der kurz zuvor einmal neben das Gehäuse gezielt hatte und einmal an Bätge gescheitert war.

Es sollte ein ganz, ganz langer Abend für die Hochfranken werden. In der 13. Minute war es ein viertes Mal so weit: Richard Divis und Petr Heider spielten mit der Selber Hintermannschaft Katz und Maus, der Puck landete bei Heger - und der durfte nach seinem Abschluss aus zentraler Position schon wieder jubeln.

4:0 hieß es nach nicht einmal einer Viertelstunde - eine Demütigung für die Wölfe. Im Internet ging schon zu diesem Zeitpunkt die Post ab. Ein Regensburg-Fan schrieb über Thoms Jungs: "So ein schlechtes Drittel habe ich noch nie von einer Mannschaft bei uns in der Donau-Arena gesehen." Das klang nach viel Mitleid.

Sollte es für den VER im zweiten Abschnitt besser werden? Nicht wirklich. Die einzig gute Nachricht: Die Wölfe schafften es nun, ein bisschen stabiler in der Defensive zu stehen. Sie hatten aber auch Glück, dass die Regensburger einige Chancen liegen ließen. In der 27. Minute zappelte die Scheibe aber dann doch wieder im Netz - diesmal jubelten die Hausherren sogar in Unterzahl. Lukas Mühlbauer war nach einem Konter der Torschütze. Die Regensburger wollten ihren Fans dann offensichtlich zeigen, dass sie nicht nur in Unterzahl, sondern auch in Überzahl Tore erzielen können. Jakob Weber durfte sich auch noch in die Torschützenliste eintragen - 6:0.

Der arme Bätge hatte zuvor einen noch höheren Rückstand verhindert. Trotz der am Ende sieben Gegentreffer avancierte der VER-Torwart zum besten Spieler im Selber Trikot. Er musste mit ansehen, wie die Selber Offensivleute weiterhin nicht wirklich gefährlich vor Peter Holmgren im Eisbären-Gehäuse auftauchten.

Das Schlussdrittel sollte nur noch statistischen Wert haben. Das Spiel plätscherte jetzt dahin. Im Gefühl des sicheren Sieges nahmen die Eisbären den Fuß vom Gaspedal, bei den Selbern gab es offensiv nicht mehr als Halbchancen. Hier enttäuschten in erster Linie auch Charley Graaskamp und Ian McDonald, die als Leistungsträger im Angriff gelten. Oder besser gesagt: gelten sollen.

Regensburg zeigte, wie’s geht. In der 54. Minute markierte Sauer nach einem erneut sehenswerten Angriff den 7:0-Endstand für die Oberpfälzer, die damit den siebten Erfolg in Serie feierten. Den Selber Wölfen muss nun ganz schnell etwas einfallen - sonst geht es tatsächlich bald schon in die Verzahnungsrunde mit den Bayernligisten. red

Eisbären Regensburg - VER Selb 7:0

 

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Veröffentlicht am:
15. 12. 2019
21:16 Uhr

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15. 12. 2019
21:16 Uhr



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