Wunsiedel/Marktredwitz - Die einen stören sich dran, die andern weniger: am Unkraut. Mit aller Kraft bohrt sich der Löwenzahn seinen Weg durch den Asphalt, finden Gräser immer wieder ein Schlupfloch zwischen Straße und Gehsteig, auf Wegen oder Parkplätzen. Doch wie rücken eigentlich Kommunen und der Landkreis dem manchmal lästigen Grünzeug auf den Leib? Während man dem Unkraut früher häufig mit der Chemie-Keule den Garaus machte, greifen heute längst mildere Methoden, die die Umwelt und das Grundwasser schonen. "Chemie wird grundsätzlich vom Bauhof nicht eingesetzt", versichert Erwin Thiem, der Leiter des Landkreis-Bauhofes. Auch die Straßenmeisterei Wunsiedel und der Marktredwitzer Bauhof greifen lieber zu Feuer, Wasser und Wildkrautbürste statt zum umstrittenen Glyphosat.
Fichtelgebirge Ohne Chemie-Keule gegen Unkraut
Peggy Biczysko 17.05.2017 - 19:15 Uhr