Auffällig ist er von außen nicht, der Laden von Heiko und Martin Hickl. Zu seiner linken Seite befinden sich zwei dunkle Fenster, in denen einst Gewürze und Tee in der Auslage standen. Zur rechten Seite fristet eine Wirtschaft ihr Dasein, die schon seit Jahren weder Pächter noch Gäste gesehen hat. Zwischen den beiden Leerständen liegt der Erotikladen der Brüder Hickl. Keusch scheint er von außen, ein zufälliger Spaziergänger würde ihn wahrscheinlich übersehen. Das große Schaufenster ist mit einer beigen Folie abgeklebt, eine Markise spendet Schatten. Das Wort "Sexshop" steht in roten Lettern auf einem Schild, befestigt oberhalb der Eingangstür. Ein Sexshop in der Klosterstraße. Ein wenig ironisch ist das schon.