Hof - Ines Gebhardt ist in diesen Tagen die Managerin ihrer Tochter, der Hofer Olympionikin Melanie Gebhardt. Sie hält alle Anfragen von ihr fern – und auch den Ärger, der sich in vielen Gesprächen in der Nacht auf Samstag breitmacht. Die Verärgerung über die geringe Wertschätzung, die der erfolgreichsten Hofer Sportlerin der vergangenen Jahrzehnte seitens der Stadt zuteil wird. „Ich würde mich freuen, wenn Melanie mehr gewürdigt würde“, sagt Ines Gebhardt, „aber wir haben ja die letzten zehn Jahre mitbekommen.“ Den Eintrag ins Goldene Buch der Stadt habe sich ihr Mentor Günter Meyer erkämpfen müssen.