Kulmbach 800 Tonnen Salz für den Winterdienst

Werner Reißaus
Gehört auch zum Winterdienst: Ein Radlader lädt in der Straßenmeisterei Salz, das für den kommenden Winter eingelagert wurde. Foto: dpa/Frank Rumpenhorst

Rund 250 Kilometer Strecke müssen die Mitarbeiter des Bauhofs betreuen. Erneut waren Investitionen nötig.

Der Winterdienst für das 194 Kilometer lange Kreisstraßennetz und den rund 50 Kilometern zu betreuenden Gemeindestraßen erfolgt mit vier kreiseigenen Fahrzeugen und drei Fremdfahrzeugen. Bei der Winterdienstbesprechung mit Landrat Klaus Peter Söller und Tobias Geldner vom Sachgebiet Tiefbau am Landratsamt wurde deutlich, dass der Landkreis Kulmbach für den bevorstehenden Winter gut gerüstet ist. 800 Tonnen Salz sind bereits eingelagert und die Fahrzeuge und Anbaugeräte (Pflug und Streugeräte) sind vorbereitet.

Die beiden Salzsilos in Leuchau wurden in diesem Jahr durch neue Silos der Firma Süd- westdeutsche Salzwerke ersetzt. Die Kosten dafür betragen rund 90 000 Euro. Ferner wurde ein neuer Schneepflug für 12 000 Euro beschafft, das ebenfalls vom Bauausschuss beschlossene Streckenfahrzeug für rund 45 000 Euro wird voraussichtlich im Frühjahr 2023 zur Verfügung stehen. Für die kommenden Monate hoffe man auch im Hinblick auf die derzeitige Energiekrise auf keinen allzu strengen Winter, hieß es bei der Besprechung. Dabei sind gerade die Temperaturen um den Gefrierpunkt für die Straßenmeisterei mit viel Arbeitseinsatz und hohem Salzverbrauch verbunden.

 

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