Länderspiegel Kulmbacher Pfarrer von Coronavirus betroffen

Rosenkranz und Schreiben in der Hand eines Priesters. Für Deutschland hat eine Studie im vergangenen Monat ergeben, dass zwischen 1946 und 2014 mindestens 1670 katholische Kleriker 3677 Minderjährige missbraucht haben sollen. Foto: Jochen Lübke

Wie am Montagmittag bekannt wurde, ist inzwischen auch ein großer Teil der katholischen Pfarrer und Gemeindemitarbeiter in Kulmbach durch das Corona-Virus betroffen.

Unter anderem Leitender Pfarrer Hans Roppelt und Pater Thomas Muttam sowie zwei Pastoralreferentinnen mussten sich in Quarantäne begeben, nachdem ein Mitglied des Pfarrgemeinderats der Gemeinde Unsere Liebe Frau positiv getestet worden war. Roppelt sagt im Gespräch mit der Frankenpost, es gehe allen gut. Inzwischen seien die ersten Testergebnisse bereits bekannt. Bislang sei niemand weiteres betroffen. Allerdings sei die positiv getestete Pfarrgemeinderätin auch Mitglied im Kirchenchor. Dort soll es Roppelt zufolge ebenfalls einen weiteren positiven Fall gegeben haben.

Wie die Gestaltung der Gottesdienste in den kommenden Tagen ausfallen wird, soll nun am Dienstag besprochen werden. Hans Roppelt teilt mit, dass die Erstkommunion am kommenden Sonntag in Motschenbach und Mainleus in jedem Fall stattfinden wird. Er selbst warte auf sein Ergebnis noch, erklärte Roppelt und nimmt die Quarantäne-Anordnung gelassen. Das gelte auch die anderen Betroffenen, die sich inzwischen über eine WhatsApp-Gruppe austauschen.

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