Marktredwitz - Fünf mächtige Dumper bahnen sich schaukelnd ihren Weg durch die tief eingefahrenen Kuhlen. Mehrere Bagger schaufeln unentwegt Erde und Müll auf die Ladeflächen der Muldenkipper, die für gewöhnlich nur im Tagebau im Einsatz sind. Dank des großen Fuhrparks, den die Firma Hilz bei der Sanierung der Deponie Haldenstraße in Marktredwitz einsetzt, schreiten die Arbeiten fünfmal schneller voran als ursprünglich geplant. Statt 800 Kubikmeter, die täglich hätten umgelagert werden sollen, bewegen die riesigen Fahrzeuge täglich 4000 Kubikmeter. Als Oberbürgermeisterin Dr. Birgit Seelbinder in dieser Woche die ehemalige Hausmülldeponie inspiziert, versichert sie in Anspielung auf den Fund zweier verrotteter Fässer: "Wir wollen hier weder etwas vertuschen noch verbergen."