Marktredwitz - Wer in der Wichernstraße wohnt, liebt die Ruhe. Jahrelang haben es die Menschen in der hufeisenförmig verlaufenden Straße genossen, nur wenige Meter in den Stadtwald oder auf die Felder laufen zu müssen und schon in der freien Natur zu stehen. Die Nähe zu den Marktredwitzer Naherholungsgebieten ist geblieben, die Ruhe weniger. Zuweilen hat es den Anschein, die Straße liegt mitten in einer Großstadt. Vor allem in den frühen Morgenstunden quälen sich auf der Suche nach einem Parkplatz etliche Autos durch das Sträßchen. Dies allein würden die Anwohner vielleicht noch hinnehmen. "Nicht aber, dass die Autofahrer kreuz und quer parken und es zum Teil kein Durchkommen mehr gibt", sagt Anwohnerin Hildegard Heinrich, die sich aus Verzweiflung an die Frankenpost gewandt hat.