Marktredwitz - Ein Gewirr von Kabeln hängt von der Decke, die Wände sind kahl, das Mobiliar ist herausgerissen und verschrottet. Über Jahrzehnte war das Restaurant im Egerland-Kulturhaus gern gewähltes Lokal für Taufen, Konfirmationen oder Hochzeiten. Nachdem es in die Jahre gekommen war und niemand mehr es bewirten wollte, hat sich die Stadt dazu durchgerungen, im Zuge der großen Kulturhaus-Sanierung Nägel mit Köpfen zu machen. Wo einst die Besucher bewirtet wurden, können sie bald wieder Kaffee und Kuchen genießen, und zwar im neuen Museums-Café, das noch diesen Sommer öffnen soll.