Theater Hof Stadt richtet Parkplatz her

Die Schaustelle ist längst abgebaut, doch der Parkplatz ist noch immer nicht nutzbar. Im besten Fall geschieht das nun bis Ende des Jahres. Foto: /Thomas Neumann

Der Parkplatz ist noch immer nicht zu nutzen, da die Auswirkungen des Schaustellen-Baus noch nicht beseitigt sind. Die Stadt gibt das nun auf eigene Kosten in Auftrag – will sich das Geld aber später wieder holen.

Die Stadt Hof stellt den Theaterparkplatz und die Außenanlagen wieder her: Das hat diese Woche der Bauausschuss des Hofer Stadtrats beschlossen. Die Stadt rechnet mit Kosten von 340 000 Euro – die sie zunächst selbst trägt und sich dann wieder holen möchte von dem, der ihrer Meinung nach für den Zustand verantwortlich ist. Wie berichtet, waren Parkplatz und Außenanlagen Bestandteil des Konzepts für die Generalsanierung des Theaters: Die Firma Spantec war bekanntlich damit beauftragt worden, eine Interimsspielstätte auf dem Gelände zu errichten – und sie nach erfolgter Nutzung wieder abzubauen und danach den Parkplatz wieder herzurichten. Das hätte eigentlich längst geschehen sein sollen, doch ist der Parkplatz noch immer eine einzige Baustelle und daher nicht als solcher nutzbar. Mit der Auftragsvergabe nun zeigt die Stadt, dass ihr die Benutzbarkeit wichtiger ist als alles, was es juristisch noch zu besprechen geben wird.

Dass man die Arbeiten jetzt erst angeht, habe mit der Beweissicherung zu tun: „Wir wollten das Verfahren absolut unangreifbar durchziehen, auch, was die Setzung von Fristen an den ursprünglichen Auftragnehmer angeht“, erklärte Baudirektor Stephan Gleim auf Anfrage von SPD-Stadtrat Jürgen Adelt. Um der Firma Spantec die Kosten hinterher in Rechnung stellen zu können, die die Stadt nun vorschießt, habe man sich an einen festen Ablauf zu halten, der vor Gericht bestehen kann. Die Stadt Hof und die Firma Spantec befinden sich bekanntlich im Rechtsstreit wegen der Schaustelle. Den Parkplatz nun herrichten wird die Firma AS-Bau aus Hof. „Im besten Fall noch in diesem Jahr“, antwortete Stephan Gleim auf Nachfrage von FAB-Rätin Gudrun Bruns.

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