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Marktredwitz

Ein Füllhorn kreativer Ideen

Viele Bürger nutzen in der Glasschleif die Möglichkeit, ihre Zukunftswünsche zu formulieren. Die Stadt will die Vorschläge und Anregungen in ihre Projekte einfließen lassen.



Einige Bürger wünschen sich für die vielbefahrene Kreuzung an der Ecke Kraußold-/Fritz-Thomas-Straße einen Kreisverkehr. Foto: Peggy Biczysko
Einige Bürger wünschen sich für die vielbefahrene Kreuzung an der Ecke Kraußold-/Fritz-Thomas-Straße einen Kreisverkehr. Foto: Peggy Biczysko  

Marktredwitz - "Die Menschen unserer Stadt wollen ihre Zukunft mitgestalten." Bauamtsleiter Stefan Büttner freut sich darüber, wie viele Bürger beim Tag der Städtebauförderung, als die Glasschleif vor dem Umbau noch einmal ihre Pforten geöffnet hatte, Wünsche und Anregungen auf fünf großen Tafeln formulierten, die die Stadt bereitgestellt hatte. "Wir nehmen den Ball gern auf", versichert der Planer. "Wir nehmen die Vorschläge der Marktredwitzer sehr ernst und fühlen uns in manchen Dingen auch bestätigt, den richtigen Pfad eingeschlagen zu haben."

Die Wünsche der Bürger stapeln sich gerade auf dem Schreibtisch Büttners. "Wir sind immer auf der Suche nach Input", betont er. Und da sei den Städteplanern die Plattform in der Glasschleif entgegengekommen. "Sie wurde gut genutzt, und wir werden das im Nachgang explizit scannen." Denn gerade so ein Brainstorming, wie dies auch bei der Gestaltung des Winkels von den Bewohnern der Stadt gern angenommen worden sei, helfe der Verwaltung herauszufinden, "wo die Bürger der Schuh drückt". Denn die Planer sähen alles aus ihrer Sicht und die Bürger vielleicht doch etwas anders. "Das hat uns positiv überrascht."

Ein ganz großes Thema für die Marktredwitzer ist der Wunsch nach Freizeitmöglichkeiten auch bei schlechtem Wetter. So führt ein Indoor-Spielplatz die Hitliste der Bürger mit Kindern an. Generell setzen die Menschen in der Großen Kreisstadt auf mehr Aktionen, wenn die schlechte Jahreszeit mit unwirtlichem Wetter daherkommt.

Auch der Verkehr treibt viele um. Tempo 30, Zebrastreifen oder das Anlegen eines Kreisverkehrs an verschiedenen Stellen in der Stadt stehen auf der Wunschliste.

Und natürlich "Kneipen, Kneipen, Kneipen". Das schwache Angebot in der Stadt, vor allem im Zentrum, beklagen nicht nur junge Leute. Auch viele Ältere wünschten sich mehr Auswahl, schicke Straßen- oder Weinlokale, was die Bürger auch vor den Tafeln diskutierten.

Stefan Büttner nennt dies "praktizierte Bürgerarbeit". So auch das Thema Barrierefreiheit, was vielen ein großes Anliegen sei. "Hierfür haben wir zunehmend mehr Haushaltsmittel zur Verfügung, um dies künftig bei jeder neuen Maßnahme als festen Bestandteil umzusetzen." Die Bushaltestellen seien mittlerweile barrierefrei. "Das wollen wir weiter fortsetzen im intensiven Austausch mit der Behinderten-Beauftragten des Landkreises Wunsiedel." In Sachen Spielplätze habe die Stadt ihre Hausaufgaben gemacht. "Sicherlich werden wir nicht jede Idee umsetzen können, aber die Schwerpunkte werden Gegenstand im Stadtrat sein."

Das wünschen sich die Bürger:

Kreisverkehr und mehr

Kneipen, Kneipen, Kneipen

Klettern, Toben, Spielen

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Peggy Biczysko

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Veröffentlicht am:
12. 06. 2019
16:44 Uhr

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12. 06. 2019
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