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Von der Ruine zum Park mit Rosen

In Issigau machen Bagger zwei Häuser dem Erdboden gleich. Die Pläne für einen lauschigen Platz erweisen sich teurer als gedacht.



Nicht viel ist von zwei Häusern in Issigau übrig geblieben. Foto: Hüttner
Nicht viel ist von zwei Häusern in Issigau übrig geblieben. Foto: Hüttner  

Issigau - Altes verschwindet und wird, wie jetzt in Issigau, dem Boden gleich gemacht. Aber es wird Neues entstehen. Im Rahmen der Förderoffensive Nordostbayern hat die Gemeinde die beiden aneinandergebauten Anwesen Lindenstraße 5 und 7 gekauft. Neben dem Wohnhaus gab es dort früher eine Bau- und Möbelschreinerei. Das Gebäude galt als stark einsturzgefährdet, die Decken der oberen Etage waren durchgebrochen, sodass Ausräumen nicht mehr möglich war. Aus dem Ganzen nun etwas Schmuckes zu machen, muss Issigau mehr Geld einsetzen.

Nach der Altlastenentsorgung des Eternits an Fassade und Dach läuft nun der Abriss der Gebäude. Die Nebengebäude im hinteren Teil des Grundstückes sind schon abgerissen, vorerst türmen sich dort noch Schuttberge auf. Das wirtschaftlichste Angebot für den Abbruch der beiden Häuser einschließlich der Nebengebäude sowie die Entsorgung des Abbruchmaterials hatte die Firma Erd- und Tiefbau GmbH Ebersbach, Oelsnitz für rund 65 000 Euro abgegeben. Die Firma steckt inzwischen mitten in der Arbeit und trennt schon beim Abriss die Materialien wie Holz und Bauschutt in verschiedene Container. Um Staubbelästigung zu vermeiden kommt auch immer wieder das Strahlrohr zum Einsatz.

Der Gemeinderat hatte in der Juli-Sitzung bereits beschlossen, was aus dem Areal werden soll. Geplant sind demnach eine Parkanlage mit Gehweg, zwei Sitzgelegenheiten mit Rosenbeet sowie acht neue Bäume. Zudem will die Gemeinden einen Containerstellplatz mit umlaufender Hecke anlegen. Die Gesamtkosten des Projektes belaufen sich auf 220 000 Euro, unterteilt in 27 000 Euro für den Grunderwerb samt Nebenkosten, 65 000 Euro für den Abriss, 107 000 Euro für die Außenanlagen und 21 000 Euro fallen für die Baunebenkosten. Bürgermeister Dieter Gemeinhardt informierte in der Gemeinderatssitzung darüber, dass eine leicht überarbeitete Planung notwendig war und die Kosten inklusive Abriss neu ermittelt wurden.

"Wegen der Kostensteigerung war ein neuer Antrag auf Gewährung einer Zuwendung erforderlich", erläuterte das Gemeindeoberhaupt. Gemeinhardt sagte auch, dass die Rechtsaufsichtsbehörde dem Vorhaben zustimmt, wenn die beantragte Zuwendung bewilligt und die Haushaltssatzung 2019 vorgelegt wird. Die Aufsicht über das Projekt liegt beim Planungsbüro Schnabel in Konradsreuth.

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Sandra Hüttner
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Veröffentlicht am:
20. 09. 2019
19:22 Uhr

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Sandra Hüttner

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Veröffentlicht am:
20. 09. 2019
19:22 Uhr



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